Balve. Balve hat wissenschaftlichen Zuwachs bekommen: Markus Paul (Foto) zog in der vergangenen Woche von Fröndenberg in das Stadtzentrum von Balve – und bringt langjährige Erfahrung im Bereich Astronomie und Bildungsarbeit mit.
In Fröndenberg initiierte und realisierte er unter anderem einen astronomischen Lehrpfad, der Natur, Wissenschaft und öffentliche Bildung miteinander verbindet. Ziel war es, astronomische Themen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene greifbar zu machen und Begeisterung für den Blick ins All zu wecken. „Das könnte ich mir auch gut in Balve vorstellen, zumal ich jetzt weiß, wie es geht“, so der gelernte Physiotherapeut.
Zurzeit macht der Neu-Balver Internetkurse für eine Hochbegabtenschule – natürlich im Bereich Astronomie. Er habe ja kein Lehramt studiert, erzählt Markus Paul weiter, daher sei er besonders froh darüber, dass seine pädagogische Arbeit so viel Anerkennung findet. Erst kürzlich hat er eine E-Mail aus der Staatskanzlei von Hendrik Wüst erhalten, in der ihm bestätigt wird, dass es faszinierend sei, was er macht.
Seine Leidenschaft hat sich inzwischen auch bis zur NASA, der amerikanischen zivilen US-Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft herumgesprochen. Er bekam eine spezielle Würdigung und arbeitet bei seinen nächsten Projekten mit der NASA zusammen.
Auch in Balve möchte Markus Paul seine Erfahrung einbringen und den Bereich Astronomie sowie MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) aktiv stärken. Dabei stehen praxisnahe Versuche, eigenständiges Forschen sowie internationale wissenschaftliche Fragestellungen im Mittelpunkt. Ziel ist es, junge Menschen für Naturwissenschaften zu begeistern und ihnen frühzeitig Einblicke in reale Forschungsfelder zu ermöglichen.
Wer sich einen Eindruck von seinen bisherigen Projekten verschaffen möchte, findet unter dem Suchbegriff „Markus Paul Astronomie“ bei Google zahlreiche Berichte, Videos und Dokumentationen.
eB/kr
Markus Paul will seine Leidenschaft mit Balvern teilen



