Märkischer Kreis. (pmk) Freitag, der 13., gilt für viele Menschen als Unglückstag. Beim bundesweiten Tag des Rauchmelders steht das Datum aber für Sicherheit: Der Aktionstag erinnert daran, wie wichtig funktionierende Rauchmelder in Wohnungen und Häusern sind. Sie können im Ernstfall Leben retten.
Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 300 Menschen bei Bränden – die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Auch im Märkischen Kreis hat es in 2025 insgesamt ein Brandopfer in Hemer gegeben. Besonders gefährlich ist dabei nicht nur das Feuer selbst, sondern auch der Rauch. Bei 95 Prozent der Todesfälle ist eine Rauchvergiftung die Ursache. Viele Brände entstehen nachts, wenn Menschen schlafen und den Rauch nicht bemerken. Ein Rauchmelder kann dann mit einem lauten Alarm rechtzeitig warnen und wertvolle Sekunden verschaffen.
Der Märkische Kreis nimmt den Aktionstag gemeinsam mit den Feuerwehren im Kreisgebiet zum Anlass, die Bedeutung der kleinen Lebensretter in den Fokus zu nehmen. „Rauchmelder sind ein sehr einfacher, aber extrem wirkungsvoller Schutz“, berichtet Michael Kling, Kreisbrandmeister des Märkischen Kreises. „Gerade nachts können sie den entscheidenden Unterschied machen. Wer frühzeitig gewarnt wird, hat die Chance, sich und seine Familie, Freunde, Bekannte oder Nachbarn rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Deshalb ist es wichtig, dass die Geräte nicht nur installiert sind, sondern auch regelmäßig überprüft werden.“
Rauchmelder sind inzwischen Pflicht in Wohnungen – auch in den eigenen vier Wänden. Doch ein montierter Rauchmelder allein reicht nicht aus. Nur funktionierende Geräte können im Ernstfall helfen. Deshalb wird empfohlen, die Geräte mindestens einmal im Jahr zu überprüfen und sie spätestens nach zehn Jahren auszutauschen. Ein kurzer Druck auf den Testknopf genügt oft schon, um zu prüfen, ob der Alarm noch funktioniert.
Wichtige Tipps
Der Märkische Kreis empfiehlt, den Tag des Rauchmelders dazu zu nutzen, um kurz nachzuschauen, ob die Rauchmelder noch intakt sind. Dazu gibt Kreisbrandmeister Michael Kling folgende Tipps:
Testknopf drücken: Funktioniert der Alarmton noch?
Rauchmelder reinigen: Staub kann die Sensoren beeinträchtigen.
Bei Rauchmeldern ohne „Q“: ggf. Batterie tauschen.
Alter prüfen: Die Geräte sollten nach etwa zehn Jahren ersetzt werden.
Im Brandfall zählt jede Sekunde
Wenn ein Feuer ausbricht, bleiben oft nur wenige Sekunden, um sich in Sicherheit zu bringen. Rauchmelder erkennen die Gefahr frühzeitig. Wenn gewarnt wird, schnell die Wohnung verlassen und den Notruf 112 wählen. Kreisbrandmeister Michael Kling: „Freitag, der 13., muss kein Unglückstag sein: Ein kurzer Test des Rauchmelders dauert nur wenige Sekunden. Der Rauchmelder kann Leben retten.“
Weitere nützliche Informationen gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter: https://t1p.de/o7vdf





