Eisborn. Auch in diesem Jahr lud die Frauengemeinschaft des Bergdorfes mit einem kräftigen „Helau“ zum Frauenkarneval ein. Nachdem die Besucherinnen im vergangenen Jahr ganz nach dem Motto Disney erschienen waren, verwandelte sich die Schützenhalle der St.-Antonius-Schützenbruderschaft dieses Jahr in einen wahrhaftigen Zirkus. Bunte Farben und fröhliche Gesichter schmückten den Saal, zwischen Gelächter und unterhaltsamen Sketchen. Mit rund 130 Eintrittskarten, welche an Gäste aus der ganzen Region verkauft wurden, können die 116 Mitglieder des Eisborner Frauenvereins sich mehr als glücklich schätzen. Die zahlreichen Wochen der Vorbereitung und Planung der 23- bis 93-Jährigen haben sich also mehr als gelohnt.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Vorstand, geleitet von Julia Chzech und Marie Theres Schulte, folgten zahlreiche Danksagungen an Benedikt Schulte, welcher das Bühnenbild errichtete, an die Schützenbrüder der St.-Antonius-Schützenbruderschaft, welche beim Aufbauen der Tische halfen, sowie an Thomas Weber, welcher nun schon seit zahlreichen Jahren mit Musik und Gesang zu einem rundum gelungenen Sonntagnachmittag beitrug. In diesem Jahr erhielt er für sein besonderes Engagement sogar einen Orden von der Frauengemeinschaft.

Im Anschluss daran widmeten die Damen sich einem deliziös angerichteten Buffet aus Kuchen und Schnittchen, welches die Vereinsmitglieder vorbereiteten. Auch verdursten sollte an diesem Sonntagnachmittag niemand, weshalb fünf freiwillige Mädchen aus dem Dorf sich dazu bereit erklärten, den Getränkedienst zu übernehmen.

Waren erstmal alle gestärkt, konnte es mit dem eigentlichen Programm losgehen. Zwischen zahlreichen Tänzen der Eisborner Jugend, oder des örtlichen Hofstaates, stattete auch die Volkringhauser Tanzgarde dem Bergdorf einen Besuch ab. Nicht zuletzt sorgten sorgfältig einstudierte Sketche, wie beispielsweise die „Eierfrau“ oder der „Hausfrauentrick“ für viel Gelächter in der Schützenhalle.

Somit war auch das dieses Mal der Frauenkarneval eine rundum gelungene Veranstaltung. Die erste Vorsitzende der Frauengemeinschaft, Marie Theres Schulte, war erstaunt und überaus glücklich über das vielfältige Bühnenprogramm und die zahlreich erschienen Frauen, in bezaubernden Kostümen. AM