Pünktlich um 11 Uhr wurden von der Kreisleitstelle Märkischer Kreis die insgesamt 215 Sirenen in den kreisangehörigen Kommunen ausgelöst. Foto: Hannah Heyn / Märkischer Kreis
Märkischer Kreis. (pmk) Auch die Sirenen im Märkischen Kreis haben am Donnerstag pünktlich um 11 Uhr geheult. Am NRW-weiten Warntag sind darüber hinaus Handy-Nutzer gewarnt worden. Der Bevölkerungsschutz zieht eine erste Bilanz.
Im Märkischen Kreis und in ganz Nordrhein-Westfalen waren am Donnerstag um 11 Uhr die Sirenen zu hören. Der Grund war ein Probealarm. Parallel wurden die Warn-App „Nina“ und die Notfallnachricht über Cell Broadcast durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ausgelöst. Bei Cell Broadcast werden die Warnmeldungen an alle in einer Funkzelle befindlichen Smartphones und konventionellen Handys versendet. Um Warnungen über Cell Broadcast zu erhalten, müssen immer die aktuellsten System-Updates auf dem Smartphone heruntergeladen sein. Erstmals wurde über Cell Broadcast auch eine Entwarnungsmeldung verschickt. Nina-Warnung und die Warnungen über Cell Broadcast kamen gemeinsam zeitnah um 11 Uhr an die Empfänger.
215 Sirenen im Kreis
Pünktlich um 11 Uhr wurden von der Kreisleitstelle Märkischer Kreis die 215 Sirenen in den kreisangehörigen Kommunen ausgelöst. Zudem gab es eine Einsprache der Kreisleitstelle des Märkischen Kreises in das laufende Programm von Radio MK – und eine spätere „Entwarnung“. „Der Warntag hat gezeigt: Unsere Warnsysteme funktionieren – und das ist ein entscheidender Erfolg für die Sicherheit der Menschen bei uns im Kreis“, sagt Kreisbrandmeister Michael Kling und ergänzt. „Die Sirenen wurden in allen Kommunen von der Kreisleitstelle ausgelöst. Auch die Warnmeldungen über Radio MK und Cell Broadcast sind wie geplant bei den Menschen angekommen. Damit haben wir vor allem eines erreicht: die Aufmerksamkeit für das Thema Warnung und Krisenvorsorge deutlich gestärkt. Denn nur wer Bescheid weiß, kann im Ernstfall richtig handeln.“ Meldungen erfolgten – allerdings aus Streikgründen eingeschränkt – zudem über die digitalen Fahrgastinformationsanzeigen an den Bushaltestellen der MVG sowie mit Durchsagen in den Bussen.
Der Märkische Kreis bittet die Bevölkerung nun um Rückmeldungen zur Funktionsweise der Warnsysteme. Ab sofort können Hinweise und Erfahrungen über folgenden Link mitgeteilt werden: https://t.ly/sgQaU . Die Beantwortung dauert nicht lange. Lob und konstruktive Kritik sind wichtig und helfen dabei, das Warnsystem weiter zu verbessern.
Ziele des Warntags
Der Warntag dient dazu, die technische Warninfrastruktur zu überprüfen, die Bevölkerung über Warnmittel zu informieren und das Bewusstsein für Krisenvorsorge zu stärken. Ob extreme Wetterlagen, Waldbrände, Hochwasser oder Stromausfälle – eine funktionierende Warnkette ist essenziell, um in Notfällen schnell reagieren zu können. Wichtig, so die Kreisleitstelle: es handelte sich um einen Test, nicht um Panikmache.







