Professor Dr. Roland Strauß (l.) teilt Christoph Rapp das Ergebnis der Höhlendeckenuntersuchung mit.Foto: Roland Krahl
Helle. Während der Versammlung im Januar zeigte sich der Vorsitzende der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft noch pessimistisch, was die Freigabe der Balver Höhle betraf (HZ berichtete), doch dann ging alles ganz schnell. „Die Reparaturarbeiten nach dem Vandalismusvorfall am 4. Advent waren doch nicht so aufwändig, der Höhlenboden musste nicht aufgebrochen werden“, so Christoph Rapp. Dadurch verringerten sich die Kosten und vor allen Dingen die Zeit.
So konnte in der vergangenen Woche Professor Dr. Roland Strauß und Anika Mitmann vom Geologischen Landesamt anreisen, zusammen mit Willi Matuszewski und seine Kollegin Stefanie Caspary von der Bezirksregierung Arnsberg, um die Höhle zu begutachten. Das Ergebnis war schnell bekannt: ein paar Anker müssen nachgezogen werden. Die Firma Feldmann, die bereits im Januar fünf neue Anker gesetzt hatte, wird dafür einen Tag benötigen, hieß es vor Ort. Vorsitzender Christoph Rapp zeigte sich nach diesem Ergebnis hocherfreut.
Da freute sich auch der Vorsitzende des Festspielvereins, Lukas Koch. Denn, damit war der Höhleneinzug, der traditionell immer im März stattfindet, gesichert. „Vorgesehen ist Samstag, der 14. März“, hieß es auf Anfrage. Die Einladungen an die Mitglieder sind raus. Um 10 Uhr geht es los. Dann können die Bühnenarbeiten zum Familienmusical „Robin Hood junior“ beginnen.
Bis dahin hat die Firma Feldhaus ihre Arbeit getan und somit steht der Höhlensaison 2026 nichts mehr im Wege.kr



