Lüdenscheid. Nach Sex in der Öffentlichkeit ermittelt die Polizei gegen einen 25-jährigen Lüdenscheider und eine 32-jährige Lüdenscheiderin wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. Zeugen beobachteten das Paar am Donnerstag kurz nach 16 Uhr an einem Geländer vor der Parkpalette in der Grabenstraße. Der Mann kniete vor der Frau, die ihr Kleid hochgezogen hatte. Als der Mann einen Zeugen bemerkte, prahlte er mit dem, was er gerade tat. Gegenüber der Polizei behauptete er, er habe sich nur an den Oberschenkeln der Frau „abgestützt“. Die Polizei nahm die Personalien auf, schrieb Anzeigen und erteilte einen Platzverweis.

Fette Beute
Am Donnerstag zwischen 10.30 und 13 Uhr sind Unbekannte in ein Haus am Sonderfelder Weg eingebrochen. Die unbekannten Täter wussten offenbar, dass die Bewohner nicht zu Hause waren und durchsuchten das Gebäude. Sie rissen einen Tresor aus einem Schrank und nahmen Bargeld, Bankkarten, diverse Urkunden, Krankenversicherungskarten, Schmuck und Schlüssel mit. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 9099-0.

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Bank-Mitarbeiter war wachsam
Ein 84-jähriger Lüdenscheider ist auf ein falsches Gewinnversprechen hereingefallen. Aufmerksame Bank-Mitarbeiter bewahrten ihn davor, denselben Fehler am Donnerstag noch einmal zu begehen. Am Mittwoch und Donnerstag meldeten sich verschiedene Glücksboten bei ihm am Telefon. Er sollte angeblich eine fünfstellige Geldsumme gewonnen haben. Dafür müsse er jedoch zunächst eine niedrige vierstellige Summe „Gebühren“ transferieren. Erst nach langem Zureden und vielen Erklärungen konnte die Polizei seine Anzeige aufnehmen.
Wie im Verlauf des Gesprächs mit der Kriminalpolizei herauskam, hatte der Senior vor vier Wochen schon einmal eine telefonische „Gewinnbenachrichtigung“ bekommen. Im Auftrag der Betrüger kaufte er Guthabenkarten und gab den Tätern die Codes durch. Von einem Gewinn hat er seitdem nichts mehr gehört.
Der Ablauf zeigt: Wer einmal auf Betrüger hereingefallen ist, darf sich keinesfalls sicher fühlen vor weiteren Betrugsversuchen. Deshalb gelten weiter die dringenden Warnungen der Polizei. Solche betrügerischen Anrufe kommen täglich mehrfach vor im Märkischen Kreis. Betrüger wählen oft Senioren aus. Die Unbekannten geben sich mal als falsche Polizeibeamte aus, mal als Enkel oder Freundin. Oder sie versprechen hohe Gewinne, obwohl die Opfer an keinem Gewinnspiel teilgenommen haben. Die Betrüger gehen dabei so geschickt vor, dass selbst vorgewarnte Senioren den Anrufern Glauben schenken.

Seriöse Gewinnspiel-Veranstalter verlangen keine „Gebühren“ – erst recht keine Zahlungen über internationale Zahlungsdienste, die das Geld in anonyme Kanäle fließen lässt. Also: Nicht zahlen. Keine Rückrufe bei kostenpflichtigen Nummern. Fragen Sie gezielt nach Namen, Veranstalter und Adresse des Verantwortlichen sowie der Art des Gewinnspiels. Im Zweifel sollten sich Senioren mit Nachbarn oder Verwandten besprechen und Rat holen. Geben Sie keine persönlichen Informationen preis, zum Beispiel über Vermögensverhältnisse oder Kontonummern. Betrüger suchen oft in den üblichen Telefonverzeichnissen nach älter klingenden Vornamen. Wer seinen Vornamen im Telefonbuch abkürzt und seine Adresse weglässt, der verringert die Gefahr solcher betrügerischen Anrufe. Bekannte oder Verwandte kennen die Nummer ohnehin.

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