Balve/Erlinghausen. Der erste Auswärtstermin der neuen Saison führt die Fußballer des TuS Langenholthausen in Richtung Hessen. Der heimische Landesligist muss heute nach Marsberg – dort ist er um 15 Uhr bei Rot-Weiß Erlinghausen zu Gast. Die Grün-Weißen erwartet unter den Augen von BVB-Boss „Aki“ Watzke, der auch Präsident der Gastgeber ist, eine äußerst hohe Hürde. Holt der TuS L.A. einen Punkt in Erlinghausen, wäre das schon eine faustdicke Überraschung.

Es liegen rund 90 Kilometer zwischen dem Parkplatz an der Langenholthauser Kirche  – wo am Sonntag um 12 Uhr die Reisegruppe des TuS mit einem Bus startet – und dem Hans-Watzke-Stadion in Erlinghausen. Wer mitfahren möchte, sollte sich gegen 11.45 Uhr auf dem „Kirchplatz einfinden.

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Die Spielstätte des Heimatvereines von BVB-Geschäftsführer „Aki“ Watzke ist nach dessen Vater benannt. Das sind für TuS-Trainer Uli Mayer allerdings nur Nebengeräusche. „Wir sind bei einer der spielstärksten Mannschaften der Liga zu Gast. Das wird schon eine ganz besondere Herausforderung für unsere Mannschaft“, erwartet der Coach eine sehr intensive Partie.

BVB-Boss „Aki“ Watzke wird heute im Stadion sein, wenn sein Verein RW Erlinghausen den TuS Langenholthausen zu Gast hat.

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Vor allem deshalb, weil der Gegner mit einigen Hochkarätern aufwarten kann. „Spieler wie Bilal Akgüvercin und Pascal Raulf können locker noch ein, ja zwei Ligen höher spielen“, so Uli Mayer. Akgüvercin gilt als der strategische Kopf der Mannschaft und ist nur schwer auszuschalten. Pascal Raulf ist ein Stürmer mit eingebauter Torgarantie. Raulf hat auch schon Erfahrungen in der Regionalliga beim SV Lippstadt 08 sammeln können und war der überragende Akteure, als Rot-Weiß Erlinghausen erstmals in Langenholthausen um Punkte spielte und deutlich gewann.

Erlinghausen ließ zum Saisonstart gleich einmal aufhorchen. Am vergangenen Sonntag fertigte man den SV Brilon mit 5:0 ab – auf dessen Platz. „So tankt man natürlich Selbstbewusstsein. Das ist nochmal ein richtiger Schub für das Team“, erwartet Uli Mayer einen stürmisch angreifenden Gegner. Herauszuheben bei Erlinghausen war am ersten Spieltag Neuzugang Eduardo Filipe Dominguez. Der vom Landesligisten FC Nieheim nach Erlinghausen gewechselte Fußballer steuerte gleich drei Tore zum deutlichen Auftaktsieg bei. Die restlichen beiden Treffer erzielten Pascal Raulf und Bilal Akgüvercin.

Doch Uli Mayer will keinesfalls in Ehrfurcht vor dem Titelkandidaten versinken. „So eine Mannschaft musst du bespielen“, will er den Gastgebern einen unruhigen Sonntag bereiten. Zumal er auch darauf setzt, dass sich seine Mannschaft zunächst auf die eigenen Stärken besinnt. „Wir sind immer am besten gefahren, wenn wir auf uns geschaut haben“, sieht er für sein Team auch in Erlinghausen durchaus Möglichkeiten. Dass seine Mannschaft Lust auf den namhaften Gegner hat, dürfte nicht überraschen. Vielleicht spielt ja die Außenseiterrolle dem heimischen Branchenführer in die Karten. Dann könnte es eine entspannte Rückfahrt geben – auch wenn 90 Kilometer mit dem Bus  zu absolvieren sind.

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