Menden. Genau richtig verhielt sich eine 87-jährige Mendenerin am Donnerstag, als sich bei ihr ein angeblicher Sparkassen-Mitarbeiter meldete. Angeblich sei versucht worden, 1200 Euro von ihrem Konto abzubuchen. Das habe er verhindert. Die Seniorin erklärte, dass sie das persönlich in der Filiale klären werde.
Dort erfuhr sie allerdings, dass es weder den angeblichen Abbuchungsversuch, noch den Anruf der Sparkasse gegeben habe. Die Polizei warnt: Am Telefon kann sich jeder für alles und jeden ausgeben! Betrüger versuchen, ihre Opfer mit Schocknachrichten zu unüberlegten Handlungen zu verleiten.
Die Polizei rät: Nehmen Sie sich die Zeit, solche Behauptungen zu prüfen! Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Aufzulegen, ist in solchen Fällen nicht unfreundlich! Geben Sie am Telefon keine sensiblen Daten preis. Fragt ein angeblicher Bank-Mitarbeiter nach Ihrer Kontonummer, ist das eigentlich bereits ein Beleg für einen Betrugsversuch.
Wenn Sie es genau wissen wollen, greifen Sie nach dem Betrugsanruf selbst zum Telefon und rufen Sie die angeblich anrufende Behörde, die Firma oder Ihren Enkel oder Sohn aktiv zurück. (cris)



