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Balve. (R.E.) Die Gedenkfeier zum Volkstrauertag findet in Balve am kommenden Sonntag, 18. November, um 11.30 Uhr nach dem Hochamt in der St.-Blasius-Kirche und dem Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Balve vor dem Ehrenmal auf dem Kirchplatz von St. Blasius Balve statt.

Im Mittelpunkt steht die Gedenkrede von Bürgermeister Hubertus Mühling, der an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert. Dabei wird er nicht nur die beiden Weltkriege reflektieren, sondern auch auf die aktuelle Situation in der Welt eingehen.

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Da sich in der Vergangenheit die Teilnahme an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Grenzen hielt, würden sich nicht nur der Bürgermeister, sondern auch alle anderen an der Gedenkfeier Beteiligten darüber freuen, wenn das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt auf eine größere Resonanz stößt. Denn was sollen beispielsweise die Schüler und Schülerinnen der Realschule Balve, die aus diesmal wieder mit einem Gedicht ihren Beitrag zum Volkstrauertag leisten, denken, wenn sich die Männer und Frauen aus der Hönnestadt nicht für diese Gedenkfeier, die auch Werbung für den Frieden in der Welt ist, interessieren. Sie werden sich zu recht die Frage stellen: Für wen und warum hält der Bürgermeister eigentlich noch seine Gedenkrede am Sonntag vor dem Ehrenmal in Balve, wenn so gut wie kein Mensch mehr zuhört.

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