Hemer. Bei der Suche nach einem Finanzberater im Internet ist ein Hemeraner Ehepaar möglicherweise an eine Betrügerin geraten. Im Rahmen der vermeintlichen „Beratung“ übermittelten die Geschädigten Kopien des Ausweises und einer Lohnabrechnung. Danach brach der Kontakt ab.
14 Tage später stellte die Frau fest, dass ihr Lohn noch nicht auf ihrem Konto eingetroffen war. Wie sich herausstellte, wurde ihrem Arbeitgeber eine neue Kontoverbindung mitgeteilt. Das Schreiben enthielt eine Kopie des Ausweises der Frau, sodass niemand in der Personalabteilung Verdacht schöpfte.
Die Geschädigten erstatteten Anzeige. Die Polizei warnt erneut davor, sensible Daten weiterzugeben. Dazu gehören auch Ausweis-Kopien. Einmal versendete Ausweise lassen sich unter Umständen noch Jahre später für Betrügereien missbrauchen. (cris)


