Garbeck. Die Kolpingsfamilie Garbeck war wieder auf Tour. Diesmal ging es in den Harz nach Wernigerode. Einen interessanten Reisebericht schickte und Monika Vielhaber zu, den wir hier gerne veröffentlichen.
Am Montag, 10. 08. startet die Kolpingsfamilie Garbeck mit 37 Teilnehmer*innen und dem Reiseunternehmen Reimann in Richtung Harz nach Wernigerode unserem Reiseziel.
Auf der Anreise besuchen wir die Kaiserstadt Goslar. Die Freizeit nutzen viele, um die imposante Kaiserpfalz zu bestaunen, durch die verwinkelten Gassen zu schlendern oder dem Glockenspiel am Markt zu lauschen. Nach diesem super Einstieg in unsere Reise ging es mit dem Bus weiter nach Wernigerode zum Hotel. Dort angekommen werden die Zimmer bezogen und beschließen den Tag mit dem gemeinsamen Abendessen.
Der 2. Tag führt uns nach Clausthal-Zellerfeld. Hier besuchen wir die blaue Marktkirche, der größten Holzkirche Deutschlands. Zurück in Wernigerode erwartet uns noch eine Führung durch die „Bunte Stadt am Harz“. Bewundernswert das Rathaus mit seinem Fachwerk. Auch bleibt allen noch Zeit zur freien Verfügung. Am Abend, nach dem Abendessen, wartet noch eine kleine „Überraschung“ auf alle Teilnehmer*innen.
Am 3. Tag erkunden wir mit unserem Reiseleiter den legendären Hexentanzplatz in Thale. An besonderen Plätzen haben wir einen fantastischen Blick in das Bodetal, den „Grand Canyon“ des Harzes. Anschließend geht es weiter nach Quedlinburg mit den vielen Fachwerkhäusern, danach ist noch Zeit für eigene Entdeckungen. Den Tagesabschluss bildet noch der Besuch der Höhlenwohnungen in Langenstein.
Am 4. Tag geht es mit der nostalgischen dampfbetriebenen Harzer Schmalspurbahn durch die Wälder von Wernigerode nach Drei Annen Hohne. Hier erwartet uns unser Buschfahrer Christian mit dem Bus.
Jetzt geht es weiter in den Kurort Schierke am Fuße des Brockens. Nach einer „Schierker Feuerstein“ Probe in dem Stammhaus der „Apotheke“ machen wir noch einen Abstecher zu der kleinsten Holzkirche Deutschlands in Elend.
Heute am 5. Tag steht die große Harzrundfahrt mit malerischen Panoramablicken an. Gemeinsam mit unserem Reiseleiter geht es zuerst an die gigantischen Rappbodetalsperre. Am Torfhaus genießen wir den gigantischen Blick auf den Brocken. Auf der Rückfahrt streifen wir noch die Oker-Talsperre und Bad Harzburg.
Da am 6. Tag der Bus stehen bleiben muss, können alle diesen Tag nach Lust und Laune gestalten. Einkaufsbummel und Schlossbesuch waren die Renner. Wie schon Tradition bei unseren Reisen folgt am letzten Abend der „Bunte Abend“. Bei fröhlichem Beisammensein und guten Gespräche etc. vergehen ein paar Stunden, bevor sich die Gruppe auflöst und die Zimmer aufsucht.
7. Tag – die Heimreise steht an. Zum Abschluss besuchen wir noch den Ort Hahnenklee mit der einzigen Gustav-Adolf-Stabkirche nach norwegischem Vorbild. Gegen 18:30 Uhr erreichen wir alle gesund und munter Garbeck.
Ja, so hat jede Reise ein Ende. Aber die Erinnerung daran ist unvergänglich. Das Ende einer Reise ist aber auch der Anfang einer neuen Reise – und evtl. das Wiedersehen im nächsten Jahr.

