Im Hinterhof bei den Getränkeständen war ordentlich was los.

Sancoussi. Nach langer Verzögerung fand das traditionelle Kartoffelfest der Feuerwehr in diesem Jahr endlich im und am neuen Gerätehaus in Sancoussi statt. Der Umzug des Festes vom Gerätehaus Beckum in das neue Gerätehaus in Sancoussi war bereits im vergangenen Jahr geplant. Aufgrund einiger Verzögerungen beim Bau konnte dieses Vorhaben jedoch nicht umgesetzt werden.

Das änderte sich in diesem Jahr und das beliebte Fest präsentierte sich in einem modernen neuen Gewand. Beim vielseitigen Programm blieb man sich jedoch treu.

So legte auch in diesem Jahr wieder DJ Tobi auf, um auf dem Festplatz im Hinterhof des Gerätehauses für Stimmung zu sorgen. Stilvoll  beleuchtet und mit reichlich Zelten und Sitzplätzen ausgestattet, bot dieser einen gemütlichen Ort zum gemeinsamen Speisen, Trinken und Plaudern. Speis und Trank sind dabei das Stichwort, denn an dieser Front lieferte das Kartoffelfest besonders viel Abwechslung. Bei den Gerichten stand natürlich die Kartoffel selbst im Mittelpunkt, die in allen erdenklichen Formen genossen werden konnte – sei es im Ofen aufgebacken oder zu Reibeplätzchen verarbeitet. Das vielfältige Angebot an Warm- und Kaltgetränken erfreute den Gaumen ebenso und umfasste neben den üblichen Softdrinks auch Lillet, Schnaps, Aperol und vieles mehr.

Der Vorderbereich war vollständig den kleinen Gästen gewidmet. Ob auf der Hüpfburg, beim Malen mit Kreide oder beim Wasserspritzen mit einem echten Feuerwehrschlauch – hier kam jedes Kind auf seine Kosten. Auch das übliche Gewinnspiel durfte natürlich nicht fehlen, bei dem es zwei Karten für die Iserlohn Roosters als Hauptpreis zu gewinnen gab.

Die vor dem Eingang platzierten, dauerleuchtenden Feuerwehrfahrzeuge gaben dem Abend nicht nur optisch sein ganz eigenes Flair, sondern boten den Besuchern sogar die Möglichkeit, selbst in eines der Fahrzeuge zu steigen. Außerdem wurden über den Abend verteilt regelmäßig Führungen durch das neue Gerätehaus angeboten.

Bei dem großen Angebot an Aktivitäten für Jung und Alt und dem schönen neuen Standort ist es kein Wunder, dass das Fest zahlreiche Besucher anlockte und noch bis in den späten Abend gefeiert wurde. HE