Neuenrade. Wird im eigenen Wohngebiet künftig ein Wärmenetz möglich sein? Welche anderen Lösungen kommen für die Wärmeversorgung infrage? Und was bedeutet die Kommunale Wärmeplanung für das eigene Haus? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es bei der zweiten Bürgerinformationsveranstaltung zur Kommunalen Wärmeplanung der Stadt Neuenrade. Die Stadt lädt hierzu für Donnerstag, 15. Oktober, ab 18 Uhr in den Kulturschuppen, Bahnhofstraße 57, ein.
Im Mittelpunkt des Abends steht die Vorstellung des vorläufigen Endberichts der Kommunalen Wärmeplanung. Das beauftragte Fachbüro BMU Energy Consulting wird die bisherigen Ergebnisse präsentieren und erläutern, welche Erkenntnisse die Untersuchungen zur zukünftigen Wärmeversorgung in Neuenrade erbracht haben.
Neben der Präsentation des Wärmeplans bleibt ausreichend Zeit für Fragen und den persönlichen Austausch. Wie bereits bei der ersten Bürgerinformationsveranstaltung werden verschiedene Expertinnen und Experten mit Informationsständen vor Ort sein. Sie stehen für individuelle Fragen rund um Heizungsmodernisierung, Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Fördermöglichkeiten und weitere Themen der zukünftigen Wärmeversorgung zur Verfügung.
Die Kommunale Wärmeplanung betrachtet die Wärmeversorgung der gesamten Stadt und untersucht unter anderem, wo Wärme benötigt wird, welche erneuerbaren Energiequellen und weiteren Potenziale vorhanden sind und welche Formen der Wärmeversorgung für unterschiedliche Bereiche grundsätzlich infrage kommen. Sie soll damit eine Orientierung für die langfristige Entwicklung einer sicheren, bezahlbaren und klimafreundlichen Wärmeversorgung geben.
Wichtig: Die Kommunale Wärmeplanung ist kein individueller Heizungsfahrplan. Sie schreibt Eigentümerinnen und Eigentümern nicht vor, welche Heizung sie einbauen müssen, und ersetzt keine persönliche Energieberatung. Ebenso bedeutet die Ausweisung eines bestimmten Gebietes nicht automatisch, dass dort künftig tatsächlich ein Wärmenetz gebaut wird. Vielmehr zeigt die Wärmeplanung auf, welche Entwicklungen und Versorgungsoptionen aus heutiger Sicht möglich und sinnvoll sein können.


