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Balve/Neuenrade. (R.E.) Bei einem Verkehrsunfall am Sonntag, 2. Juni, auf der Sunderner Straße (L686) in Langenholthausen, sind fünf Menschen verletzt worden, davon zwei schwer (wir berichteten). Inzwischen gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht vom Crash auf der Landstraße 686.

Zuerst die gute Nachricht: Nach Angabe von Polizei-Pressesprecher Christoph Hüls konnte eine der schwer verletzten Hemeranerinnen das Krankenhaus verlassen und sich in hausärztliche Behandlung begeben. Die schlechte Nachricht: Der 20-jährige Neuenrader, der mit seinem Mercedes den fürchterlichen Unfall am Sonntagnachmittag in Langenholthausen verursachte, ist laut Polizei viel zu schnell unterwegs gewesen. Nach Aussage eines anderen Autofahrers soll der 20-Jährige kurz vor dem Unfall vier Fahrzeuge mit sehr hoher Geschwindigkeit überholt haben.

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Diese Schilderung könnte eine Bestätigung dafür sein, dass die Tachonadel des Mercedes nach dem Frontalzusammenstoß mit dem Opel Corsa der beiden Frauen aus Hemer tatsächlich bei 100 km/h stehen geblieben ist. Auch vor diesem Hintergrund ruft Polizei-Pressesprecher Hüls jene Autofahrer und -fahrerinnen auf, die zum Fahrverhalten des jungen Mannes vor dem Unfall am Sonntag, 2. Juni, etwas sagen können.

Hinweise nimmt die Polizeiwache Menden entgegen. Denn nach wie vor laufen die Ermittlungen der Ordnungshüter.

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