Sundern. Ein heftiges Gewitter hat am frühen Sonntagmorgen für eine außergewöhnliche Einsatzlage in Sundern gesorgt: Innerhalb weniger Minuten musste die Feuerwehr zu zwei Dachstuhlbränden ausrücken – beide offenbar ausgelöst durch Blitzeinschläge.

Beim Eintreffen hatten alle Bewohner das Gebäude glücklicherweise bereits verlassen. Verletzt wurde niemand. Mehrere Trupps unter Atemschutz arbeiteten gleichzeitig im Innen- und Außenangriff sowie über die Drehleiter, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Dank eines raschen wie koordinierten Vorgehens wurde der Brand zügig unter Kontrolle gebracht. Nach etwa 2,5 Stunden war der Einsatz für die 75 Einsatzkräfte beendet.
Parallel zu dem laufenden Einsatz in Westenfeld erreichte die Feuerwehr um 6.06 Uhr ein zweiter Alarm: In der „Flachsbreche“ in Endorf hatte erneut ein Blitz eingeschlagen. Das Feuer breitete sich vom Bereich des Kamins unter der Dachhaut eines Wohnhauses aus. Die Bewohner konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen.
Mehrere Trupps unter Atemschutz eröffneten auch hier, unterstützt von der Drehleiter der Feuerwehr Arnsberg, das Dach, um an die Glutnester zu gelangen, und konnten den Brand so effektiv ablöschen. Im Einsatz waren die Einheiten Endorf, Meinkenbracht und Stockum, die Drehleiter aus Arnsberg sowie der AB-Atemschutz des ZFR Meschede und die IuK-Einheit mit dem ELW 1.2. Der DLRG OV Langscheid stellte auch an dieser Einsatzstelle weitere Kräfte zur Eigensicherung der rund 55 Feuerwehrleute.
Nach etwa 2,5 Stunden konnten die Einsatzkräfte auch hier in ihre Standorte einrücken.
