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Balve/Altena. Wie bereits berichtet, ist die Feuerwehr Balve an den Löscharbeiten in Altena beteiligt. Nach Angabe von Stadtbrandinspektor Oliver Prior sind die Kameraden aus der Hönnestadt um 2.30 Uhr wohl behalten zurückgekehrt. Das Feuer ist aber noch nicht aus. Ob weitere Kameraden über den Tag erneut nach Altena gerufen werden, müsse die weitere Entwicklung zeigen, so Oliver Prior.

Seit Stunden brennt der Wald am Wixberg zwischen Altena und Iserlohn. Fast 500 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Johanniter Unfallhilfe versuchen, Herr der Flammen zu werden. Die hereinbrechende Dunkelheit hat die Löscharbeiten weiter erschwert. Die Eigensicherung der Löschmannschaften hat oberste Priorität.

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Auch für die Kameraden aus Balve erwiesen sich die Löscharbeiten im Wixberg als äußerst schwierig. Fotos: Kai Gaberle, Pressesprecher Feuerwehr Balve

Um kurz nach 17 Uhr war der Alarm bei der Feuerwehr eingegangen. Anwohner hatten das Feuer bemerkt. „Es stehen mehr als 10.000 Quadratmeter Wald in Flammen. Unser Problem ist, dass die Brandstelle sehr steil ist und die Zuwegung extrem schwierig“, so Kreisbrandmeister Michael Kling. Er hatte Löschgruppen der Feuerwehren aus Altena, Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde, Balve, Hemer, Lüdenscheid, Werdohl und Menden angefordert.

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Deren Aufgabe war es zunächst, mehrere Kilometer Schläuche zu legen. Zum einen von der Grüner Talstraße in Iserlohn, aber auch von der Altenaer Seite. Unter Atemschutz rückten die Einsatzkräfte den lodernden Flammen auf dem knochentrockenen Waldboden zu Leibe. „Wir haben glücklicherweise keine Personenschäden zu beklagen“, so der Kreisbrandmeister.
Mit Einbruch der Dunkelheit erschwerten sich die Löscharbeiten. Ein aus Bad Godesberg angeforderter Löschhubschrauber konnte deshalb nicht aufsteigen. Er soll heute nach Altena kommen und dann sein Löschwasser aus der Fuelbecke-Talsperre aufnehmen.