Balve/Helle. Rundherum bei den größeren Schützenfesten im weiteren Umkreis ist und war der Einsatz von KO-Tropfen ein großes Thema. Daran kommt auch die Schützenbruderschaft St. Sebastian nicht vorbei, wenn es am Wochenende ein fröhliches Hochfest geben soll. „Wir hoffen es zwar nicht, dass das ein Thema sein wird, doch wir sind vorbereitet“, so Thomas Scholz, Geschäftsführer der Balver Schützen.
Mit diesem Plakat wollen die Schützenden die Feiernden sensibilisieren.
Diese Vorbereitung kann allerdings nur ein Appell sein. Ein Aufruf an alle, gemeinsam auf den anderen aufzupassen. Schnell sind bei den Feierlichkeiten ein Tropfen im Glas verschwunden und meistens merkt es keiner. Die Balver Schützen habe sich aber mit der Thematik befasst und haben mit Polizei, Präventionsstelle und Drogenberatung gesprochen.
Zuletzt seien Teststreifen im Gespräch gewesen, so Scholz. Doch die Krux daran ist, dass bei der Herausgabe eine umfangreiche Einweisung in die Handhabung erfolgen muss, um hinterher nicht regresspflichtig zu werden. Diese negative Möglichkeit für die Bruderschaft hat sie nun dazu bewogen, keine Teststreifen herauszugeben.
„Wir haben mit der Drogenberatung gesprochen“, so der Geschäftsführer weiter. Plakate gab es bislang nicht, doch die Drogenberatung zeigte sich flexibel und ließ welche anfertigen. „Diese Plakate werden wir jetzt überall aufhängen und so die Feiernden informieren“, so Scholz abschließend, der natürlich hofft, dass es derartige Vorfälle beim Schützenfest im Felsendom nicht geben wird. kr