Özgür Gökce, Geschäftsführer des MAV, begrüßt Ipek Bas, die erste Auszubildende beim MAV. Rechts: Kristin Kühl, Referentin der Geschäftsführung, die sich für die neue Aufgabe eigens zur Ausbilderin weitergebildet hat.

Balve/Neuenrade. Der Märkische Arbeitgeberverband (MAV) hat seine Mitgliedsbetriebe auch in diesem Jahr gebeten, freie Ausbildungsstellen zu melden. Ergebnis: Rund 100 Stellen – und damit deutlich mehr als in den Vorjahren – sind für das nach den Sommerferien beginnende Ausbildungsjahr noch unbesetzt. Die Berufe reichen vom Maschinen- und Anlagenführer über den Zerspanungsmechaniker bis zum Mechatroniker. Auch einige kaufmännische Berufe sind vertreten.

Interessenten können die freien Stellen und die zuständigen Ansprechpartner nachlesen unter: www.ausbildungsplatz2026.de.

Die Erhebung spiegelt in erster Linie das Angebot in der heimischen Metall- und Elektro-Industrie wider. Das Verbandsgebiet des MAV deckt den nördlichen Märkischen Kreis, die Stadt Hagen und den Ennepe-Ruhr-Kreis ab.

Özgür Gökce, Geschäftsführer des MAV, sagt: „Die Rückmeldungen unserer Mitglieder zeigen, dass die Passung auf dem Ausbildungsmarkt nicht funktioniert. Zwar führt die Wirtschaftskrise zu einem Rückgang der Anzahl an Ausbildungsstellen, aber die Betriebe können trotzdem nicht alle besetzen. Ich lade motivierte junge Menschen in der Region ausdrücklich ein, sich 2026 noch zu bewerben. Die Unternehmen brauchen gute Kandidatinnen und Kandidaten, denn der Fachkräftemangel verschwindet auch in der Krise nicht.“

Der MAV bildet in diesem Jahr erstmals in der Verbandsgeschichte auch selbst aus. Mit Ipek Bas hat zum neuen Ausbildungsjahr eine Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement ihre Arbeit aufgenommen. Die 19-jährige Iserlohnerin wird während Ihrer Ausbildung unterschiedliche Fachbereiche des Verbands in den Geschäftsstellen Iserlohn und Hagen durchlaufen.

„Wir kümmern uns für unsere Mitglieder ständig um geeignete Nachwuchskräfte. Da war es nur folgerichtig, dass wir nun auch selbst ausbilden, praktische Erfahrungen mit dem Ausbildungsalltag sammeln und ein öffentliches Zeichen pro Ausbildung setzen“, so Özgür Gökce.