Die beiden neuen Kreiskönigspaare: Eric Wachholz mit Ehefrau Judith und Jungschützenkönig Nils Schilling mit Lea Pieper nehmen die Parade ab. Fotos: Henry Esland
Neuenrade. Drei großen Zelte, weit über 5.000 Anwesende und ein mehr als zwei Stunden lang marschierender Festzug: Der dritte und letzte Tag des Kreisschützenfestes ist die wohl größte Veranstaltung, die die Schützenvereine aus Neuenrade, Affeln und Küntrop je koordiniert haben. In Affeln und Küntrop wurden gestern und vorgestern der neue Schützenkönig sowie der Jungschützenkönig an der Vogelstange ermittelt. Den Festzug hingegen konnte man heute in Neuenrade erleben. Dazu haben sich die Vereinsmitglieder und Musiker aus fast allen Vereinen des Kreisschützenbundes Arnsberg versammelt, um gemeinsam zu marschieren und zu feiern.
3.600 Menschen marschierten beim Festzug mit, unterteilt in 94 Gruppen. Ein starker Regenschauer sorgte zu Beginn für Probleme und verzögerte das Antreten der Schützen um eine halbe Stunde, doch die Stadt Neuenrade handelte schnell und souverän. Der Kaisergarten, das Rathaus, die Hönnequellschule und die Volksbank öffneten allesamt ihre Pforten, um die Wartenden vor dem Regen zu schützen.
Um 13 Uhr ging es dann endlich los. Bis 15.15 Uhr marschierte eine Gruppe nach der anderen vom Rathaus durch die Innenstadt bis zum großen Festplatz in der Nähe des Küntroper Bahnhofs, wo sich alle Teilnehmer versammelten. Dort wurden drei große Zelte mit reihenweise Tischen und Stühlen aufgestellt, in denen die Schützen Platz nehmen konnten. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Neben den obligatorischen Pommes und Würstchen gab es auch Asia-Nudeln, Crêpes und Süßigkeiten. Bis 20 Uhr boten die Zelte einen Ort zum Kennenlernen und zum Wiedersehen mit alten Bekannten.
Am Freibad wurde außerdem eine Ehrentribüne aufgestellt, auf der unter anderem der Vorstand des Kreisschützenbundes Arnsberg, einige Landtagsabgeordnete und Bürgermeister Volker Klüter Platz fanden. In der ersten Reihe standen der neue Schützenkönig Eric Wachholz sowie der Jungschützenkönig Nils Schilling von der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Balve. Lebendig moderiert wurde der Marsch vom ehemaligen Kreisoberst Klemens Brockhagen.
Wie viele letztendlich das Kreisschützenfest besucht haben, lässt sich nur schwer sagen. Dass die angesetzten 5.000 Besucher und Teilnehmer aber weit übertroffen wurden, bestätigt Kreisoberst Thomas Reiß mit absoluter Sicherheit. Trotz des schlechten Wetters war die Begeisterung für das Kreisschützenfest also groß. HE
Hier ein paar Eindrücke vom ereignisreichen Tag: