
Obwohl sich das Land Nordrhein-Westfalen durch das Städtebauförderungsprogramm mit etwa 90.000 Euro an der Maßnahme beteiligt, sorgt sie dennoch für unterschiedliche Reaktionen in der Hönnestadt. Während der eine Teil die Rampe positiv beurteilt, spricht der andere Teil von einer sinnfreien Investition.
Die Begründung der Kritiker: Auf Grund der sehr gut ausgebauten Bürgersteige in der City von Balve sowie der Ampelanlage auf der Mellener Straße sei keine Rampe für Rollstuhlfahrer und Bürger mit Rollator erforderlich, um zur Kirche oder vom Altenheim in die Innenstadt zu kommen. Zumal sich deren Zahl in argen Grenzen halte. Ortsvorsteher Streiter hingegen lobte die Maßnahme und brachte sie in Verbindung mit der geplanten Umgestaltung des „Drostenplatzes“ und dem Freizeitpark seitlich der St.-Blasius-Kirche, der in absehbarer Zeit eine Aufwertung durch die Kirchengemeinde Balve erfahren soll.

