Gespannt lauschten die Kinder dem Martinsspiel auf dem Schulhof. Fotos: Aleksandra Mösta
Balve. Am Dienstagabend ritt Sankt Martin auf seinem hohen, weißen Ross durch die Balver Innenstadt. Klein und Groß trafen sich an der Sankt-Blasius-Kirche und folgten der Imitation des Heiligen Schutzpatrons mit zahlreichen Laternen, welche die Stadt letztlich zum Leuchten brachten. Gemeinsam mit dem Musikverein Balve, wurde auf dem langen Zug durch die Stadt musiziert und gesungen, sodass nicht nur für ein großes Aufsehen gesorgt wurde, sondern der römische Soldat und seine Geschichte wurden an diesem Abend besonders in Ehren gehalten. Das Ziel, welches nach dem Zuge angestrebt wurde, war der Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule St. Johannes in Balve. Dort wurde für die Kinder das bekannte Martinsspiel inszeniert.
So wie jedes Jahr wurde gespielt, wie der römische Soldat Martin seinen roten Mantel in einer Winternacht mit dem armen Bettler teilt, welcher in seinen Lumpen friert. Zitterig und verzweifelt verkörperte Markus Stracke diese Rolle, um den Kindern ein lehrreiches Schauspiel vorzuführen und ihnen gemeinsam mit dem heiligen Mann die Wichtigkeit des Mitgefühls und der Solidarität zu vermitteln.
Anlässlich dieses besonderen Abends, durfte die Martinsbretzel selbstverständlich auch nicht fehlen. Die kostenlose Leckerei gilt nicht nur als ein Highlight für Groß und Klein, sondern sie soll ebenfalls das Gefühl und die Freude des Teilens verbreiten. Um diese Solidarität zu vermitteln, bestellte die St.-Sebastian-Schützenbruderschaft auch in diesem Jahr wieder Hunderte Backwaren bei der örtlichen Genussbäckerei Tillmann und verteilte sie an die Kinder. AM





