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Von Richard Elmerhaus

Langenholthausen. Die KFD-Theater-Gruppe sorgte in der Schützenhalle mit der Aufführung des Stücks Diner for One für den Höhepunkt einer schönen, familiären Feier anlässlich des 90. Geburtstages der Katholischen Frauengemeinschaft Langenholthausen, die sich trotz ihres hohen Alters schwungvoll den Herausforderungen der Zukunft stellen wird. Eröffnet wurde das gemütliche Beisammensein mit einer heiligen Messe, in der Präses Andreas Schulte die Bedeutung der KFD herausstellte.

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Die Feier zum 90. Geburtstag der Katholischen Frauengemeinschaft Langenholthausen war zwar nicht besonders gut besucht, aber inhaltlich, so die Meinung der Gäste, „ganz große klasse“. Beweis dafür ist die Tanzfläche, die auch nach Mitternacht noch fleißig genutzt wurde. Nicht zuletzt durch die Mitarbeiter des Autohauses Levermann, die den KFD-Damen im Rahmen ihres Betriebsausfluges einen Besuch in der Schützenhalle abstatteten und die  Stimmung noch einmal anheizten.

Margrit Schäfer: „Ich bin total begeistert“

Vor diesem Hintergrund überrascht das Fazit der Sprecherin des KFD-Leitungs-Team, Margrit Schäfer, nicht: „Ich bin total begeistert. Wir haben unseren 90. Geburtstag sehr schön gefeiert.“ So sieht es auch Ingrid Förster, die gemeinsam mit Margrit Schäfer durch die Jubiläumsveranstaltung in der Schützenhalle führte, die von zahlreichen Aufführungen der Vereine dominiert und vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr hervorragend untermalt wurde.

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Sehr zur Freude der KFD-Frauen und deren Gäste, denn die Beiträge von Männergesangverein „Eintracht“, TuS, Plattdeutscher Verein, Feuerwehr und Schützenbruderschaft Langenholthausen sorgten für Kurzweil in der Schützenhalle, die sehr ansehnlich von den Gastgeberinnen dekoriert worden war.

Ohne den anderen Vereinen auf die Füße treten zu wollen, die KDF-Theatergruppe war mit dem Dauerbrenner „Diner for One“ mit Miss Sophie (Sabine Schröer) und Butler (Beatrix Waltermann) das Highlight, auch wenn „Die Schlümpfe“ von der Feuerwehr, die TuS-Tanzgruppe und die Bruderschaft mit ihrem gesungenen Bekenntnis zum Sauerland ebenfalls die Besucher in ihren Bann zogen.

Allein die Tatsache, dass sich alle Dorfvereine etwas hatten einfallen lassen zum 90. Geburtstag der Katholischen Frauengemeinschaft erfreute das Leitungs-Team. „Wir müssen doch ehrlich sein, wenn uns die Vereine heute Abend nicht so prächtig unterstützen würden mit ihrem Erscheinen, dann wäre der Besuch noch trauriger“, bilanzierte eine etwas traurige Ingrid Förster, die sich aber schnell wieder am Positiven orientierte.

Margrit Schäfer zündete in der heiligen Messe für all jene Frauen eine Kerze am Altar an, die die KFD Langenholthausen in der Vergangenheit leiteten.

Dazu zählte zweifelsohne die feierliche heilige Messe in der St.-Johannes-Kirche, zelebriert von Präses Andreas Schulte. Der Geistliche führte den Kirchenbesuchern deutlich vor Augen, welch eine herausragende Rolle die Frauen in unserer Gesellschaft spielen, nicht nur im Ehrenamt. „Die Mutter betet mit ihrem Kind, meistens ist sie die erste in der Familie, die von Gott und Jesus erzählt. In den katholischen Kindergärten überwiegen die Erzieherinnen bei weitem. Dies gilt auch für die Grundschulen, in denen zumeist Lehrerinnen unterrichten“, betonte der Pfarrer.

Auch wenn sich die gesellschaftliche Rolle durch vermehrte Erwerbstätigkeit von Frauen veränderte, sind die katholischen Frauen ehrenamtlich aktiv und engagieren sich. „Wir können stolz sein, mit unserer hiesigen KFD-Gemeinschaft Teil des größten Frauenverbandes Deutschlands zu sein, der die Herausforderungen der modernen Zeit schwungvoll angeht. Das Wirken der Frauen für die Kirche ist notwendig und aufbauend für die Gemeinden“, betonte Präses Andreas Schulte in seiner Predigt aus Anlass des 90. Geburtstages der Katholischen Frauengemeinschaft Langenholthausen, die sich bei all den Vorstandsmitgliedern bedankte, die in den vergangenen Jahren die KFD geprägt haben.

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