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Von Richard Elmerhaus

Balve. Wenn es um die Bildung für die digitale Welt geht, dann bewegt sich die Städtische Realschule Balve bereits jetzt auf einem sehr hohen Niveau. Ab Schuljahr 2019/2020 setzt das Bildungsinstitut „Am Krumpaul“ noch einen drauf. Denn in der Sitzung des Ausschusses „Schule, Kultur, Soziales, Sport“ am heutigen Abend in der Realschul-Aula wurde bekanntgegeben, dass die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen im kommenden Schuljahr in ihrem  Unterricht auf Tablets zurückgreifen können.

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Die Digitalisierung in der Realschule hat naturgemäss große finanzielle Auswirkungen. Wie hoch sie sein werden, und wer die Anschaffungskosten für die Schüler- und Lehrer-Tablets übernimmt, steht in den Sternen. Fest steht bisher nur, dass sie angeschafft werden.

„Die Verwaltung wird den erforderlichen Betrag in den Haushaltsplan 2019 einarbeiten. Im Rahmen der Klausurberatungen im November reden wir von der Stadtverwaltung mit unseren Ratsfraktionen über ein geeignetes Finanzierungsmodell“, informierte Bürgermeister Hubertus Mühling am Rande des SKSS-Ausschusses auf Nachfrage der HÖNNE-ZEITUNG.

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Im Gegensatz zu Schulleiterin Nina Fröhling ließ das Stadtoberhaupt jedoch offen, wie genau die Finanzierung aussehen könnte. Die Rektorin kann sich vorstellen, dass die Tablets nicht nur auf Kosten der Stadt Balve angeschafft werden, sondern externe finanzielle Unterstützung möglich ist.

Zu den Unterstützern, das steht jetzt schon fest, wird der Förderverein der Städtischen Realschule Balve gehören, der die Digitalisierung seiner Schule seit geraumer Zeit im Fokus hat. Zuletzt noch während der Mitgliederversammlung Ende April im „Haus Padberg“ unter Leitung des 1. Vorsitzenden Martin Skiba. Damals wie heute stellten Nina Fröhling und Thomas Münch die digitale Welt der Realschule Balve vor.

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