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Von Richard Elmerhaus

Balve. Die Flüchtlinge halten die Feuerwehr der Stadt Balve weiterhin auf Trab. Diesmal rückten Einsatzleiter Stadtbrandinspektor Frank Busche jedoch nicht wegen eines Fehlalarms zur Unterkunft in der Helle aus.

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„Als wir das Gebäude auf dem Stockmeier-Gelände erreichten, war ein Zimmer so verqualmt, dass wir es nur mit schwerem Atemschutz betreten konnten“, sagt Stadtbrandinspektor Busche, mit Blick auf die Unterkunft, in der nur Frauen mit ihren Kindern untergebracht sind. Die Damen standen wild gestikulierend in sicherer Entfernung und verfolgten aufmerksam die Arbeit der Feuerwehr, die nach einiger Zeit mit einem Kochtopf aus dem Gebäude kam.

Ob die Damen angesichts dessen, dass eine von ihnen den Kochtopf schlichtweg auf dem Herd vergessen hatte, war vor Ort nicht zu klären. Denn der Betreiber der Flüchtlings-Unterkunft, die Stadt Balve, war nicht auszumachen.

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Bevor die Feuerwehr, die mit 23 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz war, wieder einrückte, sorgte sie mit ihrem Lüfter dafür, dass der Rauch aus dem betroffenen Zimmer entfernt wurde.

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