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Mellen. (R.E.) Zwei Einbrecher versuchten am vergangenen Samstag gegen 20 Uhr in ein Haus in Mellen zu gelangen. Obwohl im Gebäude als auch im Außenbereich Licht leuchtete, ließen sich die Ganoven nicht beirren. Sie versuchten, mit einem Knippeisen eine rückwärtige Terrassentür gewaltsam zu öffnen. Dazu kam es jedoch nicht, weil der Anrainer Falk Gössel mit seinen beiden Hunden gegen 19.30 Uhr vom Hundeplatz nach Hause kam. Als er sie von seinem Anhänger holte, schlugen sie plötzlich lautstark an.

Hier stimmt etwas nicht, dachte sich der Mellener und setzte sich sofort in Richtung Waldweg, der von Mellen nach Balve führt, in Bewegung. Dabei entdeckte er die beiden Ganoven, die umgehend die Flucht ergriffen. „Sie sind über das Grundstück zu ihrem Auto gerannt, das sie auf dem Waldweg abgestellt hatten, und haben sich aus dem Staub gemacht. Das ärgert mich maßlos. Aber ich durfte die Hunde nicht von der Leine lassen. Denn wenn sie die beiden Einbrecher gebissen hätten, wäre ich zur Zahlung von Schmerzensgeld verurteilt worden, so ist das gesetzlich geregelt“, erklärte Falk Gössel, der die Polizei in Menden informierte.

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Als die Beamten nach gut 30 Minuten im Golddorf ankamen und ihn fragten, in welche Richtung die Ganoven geflüchtet seien, musste er schmunzeln. Denn die beiden Herren waren mit ihrem Auto (rumänisches Kennzeichen) längst über alle Berge. Zeitgleich mit den Beamten traf auch die Hauseigentümerin ein. Ironie des Schicksals: sie ist bei der Kripo.

Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen und/oder Fahrzeuge im Bereich Mellen am Samstagabend nimmt die Polizei in Menden entgegen.

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