Der Kalksteinbruch Busche in Balve-Beckum. (Foto: Lhoist).

Beckum. Das Lhoist-Kalkwerk Hönnetal setzt die Arbeiten im Steinbruch Busche in Beckum fort. Am Montag, 13. April, beginnt der Abtransport des bereits im Oktober 2025 gewonnenen Kalksteins. In einem Zeitraum von etwa vier bis sechs Wochen transportiert ein regionaler Logistikpartner den Rohstoff Richtung Werk. Die Transporte finden montags bis freitags zwischen 6 und 16 Uhr statt. Die Route führt über die Arnsberger Straße (B229) und Mendener Straße (B515) bis zum Steinbruch Asbeck, mit Zufahrt über die Hüstener Straße. Während der Transportphase sollen voraussichtlich zwei weitere Sprengungen erfolgen.

„Den Steinbruch Busche haben wir in den vergangenen Jahrzehnten unterschiedlich intensiv genutzt. Für die Qualitäts- und Mengensteuerung im Werk sind wir wieder stärker auf diese wichtigen Rohstoffreserven angewiesen. Die Arbeiten und den Transport organisieren wir so, dass sie für die Nachbarschaft möglichst planbar und überschaubar sind“, erklärt Werksleiter Matthias Hannappel seinen Anspruch. „Darum bündeln wir die Transporte und halten den Zeitraum möglichst kurz. Mit zwei Reifen-Waschanlagen sorgen wir dafür, dass die Straßen sauber bleiben.“

„Der regionale Abbau und die Weiterverarbeitung von Kalkstein leisten einen wichtigen Beitrag zur Rohstoffversorgung von sauerländischer Industrie und Gewerbe. Kalkstein- und Kalkprodukte sind unter anderem für die Trinkwasseraufbereitung, den Umweltschutz, die Stahlherstellung und Landwirtschaft sowie zahlreiche Industrieanwendungen unverzichtbar“, heißt es zudem in der Mitteilung des Kalkwerkes.

Werksleiter Hannappel bittet die Anwohner um Verständnis. Das Team des Kalkwerks Hönnetal steht bei Fragen unter nachbarn@lhoist.com zur Verfügung.