Menden. Die Polizei hat am Montag einen Pkw gemessen, der mit 87 statt der innerorts erlaubten 50 km/h über die Berliner Straße fuhr.
Zwischen 12.45 und 17.30 Uhr erfasste die ESO-Messeinheit der Polizei dort 1400 Fahrzeuge. Davon waren 121 zu schnell. In 13 Fällen läuft es auf eine Ordnungswidrigkeitenanzeige hinaus. Ein Pkw-Fahrer mit MK-Kennzeichen muss sich auf Fahrverbot einstellen: Er durchfuhr den Messpunkt mit 87 km/h. Selbst abzüglich der Toleranzwerte wird es auf ein Bußgeld in Höhe von mindestens 260 Euro sowie zwei Punkte in Flensburg hinauslaufen.
Die Polizei warnt weiter: Fahrerinnen und Fahrer sollten weniger mögliche Bußgelder fürchten als vielmehr die Folgen der Raserei. Zu hohe Geschwindigkeiten bilden eine der Hauptursachen für schwerste Unfälle. Regennasse Straßen verlängern Bremswege, sodass die maximal erlaubte Geschwindigkeit bereits zu viel sein kann. (cris)


