Garbeck/Volkringhausen/Affeln. Die Polizei führte am gestrigen Donnerstag im Rahmen der Aktion „Netzwerk Geschwindigkeit“ mobile Tempokontrollen durch. Insgesamt passierten 1.166 Fahrzeuge die vier Messstellen. Die Beamten registrierten 64 Verwarngelder und 13 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Ein Autofahrer muss mit einem Fahrverbot rechnen.
Die erste Kontrolle fand zwischen 7 und 9 Uhr auf der Langenholthauser Straße in Garbeck statt. Von 120 gemessenen Fahrzeugen waren sechs im Verwarngeldbereich zu schnell. Ein Fahrer erhielt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Der unrühmliche Spitzenreiter, ein Pkw mit MK-Kennzeichen, wurde außerhalb geschlossener Ortschaft mit 111 km/h statt der erlaubten 70 km/h gemessen.
Zwischen 9.20 und 11.20 Uhr verlagerten die Beamten die Messstelle nach Volkringhausen auf die Mendener Straße. Hier wurden 425 Fahrzeuge kontrolliert. Neben fünf Verwarngeldern leitete die Polizei zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Ein Pkw-Fahrer (MK-Kennzeichen) raste mit 86 km/h durch die geschlossene Ortschaft. Erlaubt waren 50 km/h. Ihn erwartet ein Fahrverbot.
Am Nachmittag folgte eine Kontrolle in Neuenrade-Bieringsen. Von 14.35 bis 16.55 Uhr passierten 355 Fahrzeuge die Messstelle außerhalb geschlossener Ortschaft. Die Bilanz: sechs Verwarngelder und vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Die höchste Geschwindigkeit betrug 98 km/h bei erlaubten 70 km/h (Pkw, MK-Kennzeichen).
Den Abschluss bildete eine Messung auf der Berliner Straße in Menden zwischen 17.35 Uhr und 20.10 Uhr. Innerhalb der dortigen 30-Zone registrierten die Beamten bei 266 Fahrzeugen eine besonders hohe Verstoßquote. 47 Fahrer lagen im Verwarngeldbereich. Sechs weitere erhalten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Der Höchstwert lag hier bei 57 km/h, gemessen bei einem Pkw mit MK-Kennzeichen.



