Sundern/Langenholthausen. (R.E.) TuS Sundern – TuS Langenholthausen (1:1) 2:3. Der TuS Langenholthausen hat einen riesigen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Denn die Grün-Weißen besiegten in einem hoch dramatischen Match ihren schärfsten Verfolger TuS Sundern mit 3:2 und bauten dadurch ihren Vorsprung auf 10 Punkte aus.
Vor allem in den zweiten 45 Minuten sahen die Zuschauer ein flottes Spiel, in dem sich die beiden Teams auf Augenhöhe begegneten. Bereits nach vier Minuten gingen die Hausherren durch Chedli Melki mit 2:1 in Führung. Torben Ox hatte wenige Sekunden zuvor einen Elfmeter verschuldet. In der 53. Minute hätte er seinen Fehler wettmachen können, traf aber aus kurzer Distanz nicht ins Tor. Anders Gian-Marco De Luca. Er schoss in der 55. Minute unhaltbar zum 2:2 ein. Sunderns Keeper Marc Kinnbacher streckte sich vergeblich.
Vergeblich warteten die Sunderaner auf den Pfiff des Schiedsrichters, nachdem De Luca Björn Radke gefoult hatte. Die Verwirrung nutze Dominik Guntermann, der in der 80. Minute das Zuspiel zum 3:2 für den Tabellenführer nutzte.
Nachdem der TuS Langenholthausen durch Falk Fischer in der 5. Minute die Riesenmöglichkeit verpasst hatte mit 1:0 in Front zu gehen, kassierten die Grün-Weißen, die bis dahin das Spiel dominierten mit dem ersten Schuss aufs Tor das 0:1. Beim dem Treffer von Nils Feldmann (9. Minute) sah Torhüter Sebastian Beutler ebenso schlecht aus wie die Abwehr, die den Sunderaner Angriffsspieler nicht am Kopfball hinderte.
Wenig später verhinderte Keeper Beutler allerdings mit einer Glanzparade das 2:0 für die Gastgeber, als er Dominik Meisterjahn in letzter Sekunde am Einschuss hinderte. Auch in der Folge machten die Hausherren im Röhrtalstadion immer mehr Druck, während der Tabellenführer fahrig agierte und kaum einen Konter sauber zu Ende spielte. Erst in der 26. Minute konnten die Grün-Weißen aus Langenholthausen ausgleichen, und zwar durch einen Foulelfmeter, der von Dominik Beutler souverän verwandelt wurde. Zuvor war es Gian-Marco De Luca, der nur durch ein Foul von Robin Jaschewski zu stoppen war.
Trainer Uli Mayer, der auf einen kompletten Kader zurückgreifen konnte, entschied sich dazu, seinen Kapitän Marco Lemke vorerst auf die Ersatzbank zu setzen. Dieses Schicksal teilte der Abwehrstratege mit den beiden Neuerwerbungen des TuS Langenholthausen, Rene Weißbach und Patrick Kaminski, ein junger Spieler mit sehr großen Potential, wie Coach Mayer im Gespräch mit unserer Zeitung sagte. Etwas überraschend erhielt Co.-Trainer Tim Rademacher den Vorzug vor Dominik Guntermann.
TuS Langenholthausen: Sebastian Beutler, Menke, Falk Fischer, Dominik Beutler, Gian-Marco De Luca, Moritz Klarmann, Julian Kellermann, Marcus Brüll, Philip Fischer, Tim Rademacher, Torben Ochs.
Schiedsrichter Markus Töpfer (Münster), Assistenten Kilian Schulte, Philipp Mayer.



