Das „Vorstandsgremium“ der Volksbank (v.l.n.r.): Vorstand Jens Brinkmann, Vorstandssprecher Roland Krebs, designierter Vorstand Ralf Stederoth, designierte Vorständin Silke Voß-Schulz, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Birgitta Wallmann, Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr.-Ing. Sven Keller.  Foto: Volksbank

Balve/Neuenrade. Die Volksbank in Südwestfalen eG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Im Rahmen der Vertreterversammlung am vergangenen Montag berichteten Vorstand und Aufsichtsrat in der Siegerlandhalle vor 200 Vertretern über die positive Entwicklung der Genossenschaftsbank mit ihrem Geschäftsgebiet im Siegerland, südlichen Märkischen Kreis und dem oberbergischen Marienheide.

„Die Volksbank in Südwestfalen hat 2025 unter schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich Kurs gehalten. Gerade in wirtschaftlich und gesellschaftlich unsicheren Zeiten sind unsere Verlässlichkeit, persönliche Beratung und regionale Nähe gefragte und entscheidende Erfolgsfaktoren gewesen“, erklärte Vorstandssprecher Roland Krebs. Die Geschäftszahlen für 2025 fielen positiv aus Das Kundengeschäftsvolumen stieg um 4,5 Prozent auf rund 9,4 Mrd. Euro. Die Summe der bilanziellen und außerbilanziellen Kundenkredite erhöhte sich dabei auf 3,7 Mrd. Euro. Die Summe der bilanziellen und außerbilanziellen Kundeneinlagen wuchs auf 5,65 Mrd. Euro. Die Zahl der Mitglieder blieb mit über 74.000 stabil auf hohem Niveau. Positiv entwickelte sich auch die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden. Bei der Befragung im Herbst 2025 gaben 93 Prozent der Teilnehmenden an, mit der Volksbank in Südwestfalen mindestens zufrieden zu sein. Darüber hinaus unterstrich die Volksbank ihren genossenschaftlichen Förderauftrag in der Region. Im Jahr 2025 stellte sie über 700.000 Euro für Spenden, Sponsoring, Crowdfunding und weitere Unterstützungen bereit.

„Wir sind wirtschaftlich absolut gesund und konzentrieren uns als Genossenschaftsbank auf unser regionales Geschäftsmodell und unseren Förderauftrag. Damit sind wir gerade auch im Hinblick auf unsere Mitglieder und Kunden erfolgreich und zukunftsfähig aufgestellt. Als geschätzter und vertrauensvoller Arbeitgeber sind wir dies natürlich auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Vorstand Jens Brinkmann.

Im Privatkundengeschäft investierte die Bank im Jahr 2025 weiter in persönliche, telefonische, digitale und videobasierte Beratungsangebote. Gleichzeitig wurde die regionale Präsenz gestärkt – unter anderem mit der neuen Filiale in Plettenberg und der Modernisierung des Standorts Werdohl. Auch im Firmenkundengeschäft, im Private Banking sowie rund um das Thema Immobilie setzte die Bank ihren Wachstumskurs fort.

Die Vertreterinnen und Vertreter erteilten dem Jahresabschluss, der Arbeit des Vorstandes und der Arbeit des Aufsichtsrates einstimmig ein positives Votum und beschlossen im Verlauf der Veranstaltung die Auszahlung einer Dividende in Höhe von vier Prozent an die Volksbank-Mitglieder.

Weitere Weichen für die Zukunft gestellt

Im Rahmen der Vertreterversammlung wurden zudem die personellen Weichen für die Zukunft sichtbar: Die beiden designierten Vorstandsmitglieder Silke Voß-Schulz und Ralf Stederoth stellten sich den Vertreterinnen und Vertretern erstmals persönlich vor. Damit wurde ein weiterer wertvoller Schritt für Kontinuität und eine zukunftsorientierte Entwicklung in der Vorstandsbesetzung der Volksbank in Südwestfalen deutlich. Auch dies wurde von den Vertreterinnen und Vertretern überaus positiv aufgenommen.