Die Kinder waren hochmotiviert, Neues kennenzulernen.. Fotos: Aleksandra Mösta

Langenholthausen. Bereits seit vielen Jahren ist es Tradition, dass sich Maria Watermann mit der rollenden Waldschule im Langenholthausener Kindergarten sehen lässt. Nun war es wieder soweit und mit mehr als 30 Jahren Erfahrung bereicherte die Dame zahlreiche Kinder wieder mit ihrem Wissen. Gespannt und aufgeregt begutachteten die Kleinen die ausgestopften Tiere und lernten die verschiedensten Fellarten und Lebensweisen in der Natur kennen.
Aufgrund organisatorischer Schwierigkeiten seitens der Kita fand ein derartiger Besuch in den letzten Jahren zwar nicht statt, dafür überlegten die Langenholthausener sich in diesem Jahr aber etwas ganz Neues. Aus den sonstigen Waldprojekten, welche rund drei Tage andauerten, wurden in diesem Jahr zwei Waldwochen. Geplant wurde diese Aktion von den Auszubildenden Ina Träger, welche derzeit im dritten Lehrjahr der praxisintegrierten Ausbildung zur Erzieherin ist, und Emily Schilling, welche nun im zweiten Lehrjahr Erfahrungen sammelt.

Maria Watermann kann den Kindern den Lebensraum Wald sehr gut nahe bringen.

Als gutes Team und auch mit Unterstützung der anderen Erzieher-Kolleginnen, traten die jungen Frauen die Herausforderung an und besuchten mit den Kindern den Wald, erforschten ihn, bastelten mit gesammelten Gegenständen, kreierten Traumfänger oder lernten Gesammeltes zu sortieren und zuzuordnen. Am letzten Tag dieser spannenden zwei Wochen erhielt sogar jedes der 52 Kinder eine Waldurkunde für das erforschen der Wildnis.

Ina Träger (l.) und Emily Schilling projektierten die Aktion.

All das kam nicht nur hervorragend bei den Kindern an, welche gespannt und aufmerksam an diesem Projekt teilnahmen, sondern auch die Eltern, welche den zahlreichen Erzählungen lauschten und sich die Ausstellungen im Kindergarten ansahen, waren hin und weg. Gerade dadurch, dass viele Erziehungsberechtigte davon berichteten, nicht die nötige Zeit zu haben, um mit ihren Kindern auf eigene Faust den Wald zu erkunden, fanden sie es richtig und wichtig, dass ihre Kleinen dennoch aufgeklärt und informiert über die Natur sind.
Insgesamt können die Auszubildenden Ina Träger und Emily Schilling auf mehr als erfolgreiche zwei Wochen zurückblicken, die zahlreichen Mitmenschen ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Ihre Aufgabe, innerhalb der Ausbildung eigenständig ein Projekt auf die Beine zu stellen, ist also in jedem Fall geglückt. AM