Balve/Neuenrade. Die Volksbank in Südwestfalen verzeichnet in den ersten sechs Monaten des Jahres ein erfreuliches Wachstum in den zentralen Geschäftsfeldern. Damit kann sie an das erfolgreiche Vorjahr anknüpfen – auch wenn die Herausforderungen nicht weniger wurden.

Schlüssel zum Erfolg bleibt ihr genossenschaftliches Beratungskonzept. Mitglieder und Kunden profitieren dabei von der spezialisierten Beratungskompetenz, die persönliche Präsenz mit guter Erreichbarkeit vor Ort verbindet. Die Volksbank in Südwestfalen hat ihren genossenschaftlichen Förderauftrag im südlichen Märkischen Kreis, dem Siegerland und dem oberbergischen Marienheide auch im ersten Halbjahr 2026 erfolgreich erfüllt. Sie entwickelte passgenaue Finanzlösungen für verschiedenste Lebenssituationen: für Familien, die bauen oder modernisieren; für Menschen, die Vermögen aufbauen oder vorsorgen; für Unternehmen, die investieren, transformieren oder Nachfolgen gestalten und für Betriebe, die Liquidität sichern und Zukunft ermöglichen wollen. Dies spiegelt auch die Bilanz wider. Die Summe aller Kundeneinlagen in den Büchern der Volksbank stieg zum 30. Juni auf gut drei Milliarden Euro. Die Summe der bilanziellen Kundenkredite wuchs seit Jahresbeginn um 2,5 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro.

Wachstumsfeld Immobiliengeschäft: etabliert in der Region
Das ganzheitliche Beratungskonzept der Wohnfühlberatung, das u.a. auch eine hauseigene Energieeffizienzberatung bietet, verzeichnete im ersten Halbjahr eine hohe Nachfrage. Trotz einer sehr volatilen Zinsentwicklung durch Einflüsse der Weltpolitik und zunehmender regulatorischer Vorgaben waren auch Immobilienfinanzierungen bei der Volksbank weiterhin stark nachgefragt. Die neu vergebenen Immobilienkredite erreichten zur Jahresmitte ein Volumen von rund 110 Millionen Euro bei ca. 450 Objekten, darunter ca. 130 Neukunden. Nachgefragt wurden wie schon im Vorjahr von den Kunden vorwiegend Finanzierungen für den Kauf und die Sanierung von Bestandsobjekten.

Die Volksbank-Maklertochter VR Immo: Südwestfalen erzielte bei der Vermittlung von Immobilien ein sattes Plus von 20 Prozent. Besondere Nachfrage erfuhren vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser. In den ersten sechs Monaten des Jahres waren auch Marktpreiseinschätzungen von Hauseigentümern stark nachgefragt. Dies verwundert nicht, da sich viele Immobilieninteressenten angesichts unklarerer rechtlicher Rahmenbedingungen (Stichworte hier: Überarbeitung Gebäudeenergiegesetz, EU-Vorgaben) im ersten Halbjahr verunsichert zeigten.

Geldanlage: kräftiges Wachstum trotz schwankender Märkte
Obwohl in den Märkten deutliche Unsicherheiten spürbar waren, haben viele Volksbank-Kunden von einer positiven Wertentwicklung bei der Geldanlage profitiert. Hauseigene Anlageprodukte der Volksbank wie das Südwestfalensparen wurden weiterhin gut von den Kunden nachgefragt. Knapp 2.000 neue Fondssparpläne wurden im ersten Halbjahr von Volksbank-Kunden abgeschlossen. Das neue Angebot „meinDepot“, das am 1. Juli startete, richtet sich mit attraktiven Konditionen an die wichtige Zielgruppe der unter 30-Jährigen.

Mit einem besonders starken Zuwachs entwickelten sich die außerbilanziellen Kundeneinlagen sehr positiv. Hier sind u.a. die Geldanlagen über die Volksbank-Verbundpartner Union Investment und DZ Privatbank zu nennen. Ein starkes Wachstum von gut neun Prozent verzeichneten hier insbesondere die Vermögensverwaltungen. Großen Anklang fand im Fondsgeschäft die Einführung einer neuen Beratungsleistung für ausgewählte ETF (börsengehandelte Indexfonds, die meist einen Börsenindex nachbilden) als Ergänzung zu aktiven Managementlösungen. Insbesondere für junge, selbstentscheidende Anlegerinnen und Anleger sind ETFs oft der Einstieg in die Wertpapieranlage. Die Volksbank bietet hierfür attraktive Konditionen und ergänzt das Angebot durch persönliche Beratung und Erreichbarkeit vor Ort, was sie von vielen Neobrokern unterscheidet und einen deutlichen Mehrwert im Angebot von Finanzdienstleistungen bietet.

Verlässlicher Partner des Mittelstands
Angesichts der geopolitischen Krisen und den daraus resultierenden Herausforderungen für die gewerbetreibenden Kunden in Südwestfalen war auch die Fachexpertise der Firmenkundenbank im ersten Halbjahr 2026 über alle Kundensegmente hinweg stark gefordert. Die Spezialisierung der Beratung und eine enge Begleitung der Kunden und ihrer Anliegen kamen dabei wie auch in den Vorjahren stark zum Tragen. Diese Lösungskompetenz sprach sich offenbar herum: im ersten Halbjahr konnte die Volksbank insgesamt im Bereich der Geschäfts- und Gewerbekunden und dem Handwerk über 100 Neukunden gewinnen.

Zahlungsverkehr – Know-how für Sicherheit und Komfort
Im Zahlungsverkehr konnte die Volksbank in Südwestfalen die Anzahl der Neuregistrierungen ihrer Kunden für den europäischen Bezahldienst Wero seit Jahresbeginn auf über 10.000 Nutzer verdoppeln.

So genannte Wearables, also NFC-fähige Ringe und andere Schmuckstücke zum kontaktlosen Bezahlen, waren im ersten Halbjahr zunehmend gefragt. Die Volksbank in Südwestfalen betrieb Ende Juni für ihre Kunden über 700 Bezahlterminals – ein neuer Höchstwert. Die Spezialisten des Bereichs Payments haben zudem in den ersten sechs Monaten über 300 in Betrugsabsicht initiierte Zahlungstransaktionen, die gegen Volksbank-Kunden gerichtet waren, identifiziert und verhindert.

Volksbank als Arbeitgeber: Zukunftsaussichten in Südwestfalen
Die Volksbank wird in Südwestfalen als aussichtsreicher und zukunftsfähiger Arbeitgeber wahrgenommen. Das beginnt schon beim Berufseinstieg. Aus rund 200 Bewerbungen konnte sie elf Auszubildende zum Bankkaufmann/Bankkauffrau für den Start in die Ausbildung am 1. August gewinnen. Zusätzlich bildet sie eine Immobilienkauffrau mit dem Schwerpunkt Immobilienverwaltung aus. Für diese Ausbildungsstelle gab es allein über 30 Bewerbungen. Für den Ausbildungsjahrgang 2027 sind bereits Stand heute über 50 Bewerbungen eingegangen. Ziel ist die Übernahme aller Auszubildenden nach der Prüfung. Durch individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten bietet die Volksbank den jungen Kolleginnen und Kollegen die Chance, den eigenen „Karriereweg“ in der Bank zu gehen. Dazu gehört auch die finanzielle Unterstützung bei Aufnahme eines berufsbegleitenden Studiengangs.

35 neue Kolleginnen und Kollegen haben im ersten Halbjahr ihren ersten Arbeitstag bei der Volksbank gehabt. 2026 konnte die Volksbank zugleich auf loyale und langjährige Mitarbeiter in ihren Reihen zählen. So ehrte sie 21 Kolleginnen und Kollegen für ihre runden Betriebsjubiläen von zehn bis 45 Jahren und insgesamt 1.885 Jahre Betriebszugehörigkeit.

Gesellschaftliches Engagement
Die Volksbank ist auch im ersten Halbjahr 2026 ein engagierter Partner für die Region gewesen und hat über 360.000 Euro für Spenden- und Sponsoringaktionen sowie die Unterstützung der Projekte auf der Volksbank-Crowdfunding-Plattform ausgeschüttet. Die Volksbank in Südwestfalen setzt auf ihrer Plattform ab sofort ein besonderes Zeichen für nachhaltiges Engagement in der Region. Für entsprechende Crowdfunding-Projekte steht ein zusätzlicher Fördertopf in Höhe von 20.000 Euro zur Verfügung. Unterstützt werden Projekte, die einen nachweisbaren Beitrag zu ökologischen, sozialen oder wirtschaftlichen Nachhaltigkeitszielen leisten.