Thorsten Niggemann (l.), zusätzlicher Kopf bei Adhera Systems, und Markus Honert präsentieren die Neuheit. privat
Balve. Schwachstellen am Bau gibt es einige – eine hat jetzt der Balver Markus Honert beseitigt. Die Geschäftsidee des Balvers entstand aus der Beobachtung wiederkehrender Probleme an Häuserfassaden. Er löste das Problem und gründete ein Start-Up.
Viele Verarbeiter von Wärmedämmverbundsystemen, Verputzer, Sanitärinstallateure und Stuckateure kämpfen damit, dass es rund um einen Außenwasseranschluss mit der Zeit rissig und teilweise Putz stark beschädigt wird. Auf einen Anschluss wirken starke Kräfte. Schon bei der Montage des Wasserhahns entstehen Drücke durch das Anziehen der Verschraubung. Später spielen Kinder, schießen einen Ball dagegen, ein Wasserschlauch ist angeschlossen, an dem zu stark gezogen wird. All das sorgt für punktuelle Belastungen.
Adhera Systems hat jetzt die Standard-Lösung erfunden. Das erste marktreife Produkt nennt sich AquaPlate Protect und besteht im Kern aus einer Edelstahlplatte. Vor den Putzarbeiten wird sie über die Rohrdurchführung geschoben und auf der Außenseite der Dämmstoff- oder Putzträgerplatte mit dem mitgelieferten elastischen Systemklebstoff vollflächig verklebt. Ein umlaufendes, überputzbares Vlies bindet die AquaPlate Protect in den nachfolgenden Armierungs- und Putzaufbau ein.
Die Kräfte, die am Außenwasseranschluss auftreten, werden über die AquaPlate Protect abgefangen, entlastet und verteilt. Sie schafft also eine definierte Schnittstelle zwischen Armatur, Dämmstoff und Putzaufbau. Das ist völlig neu in der Branche, der Gebrauchsmusterschutz ist erteilt, die Patentanmeldung läuft derzeit.
„Die Aquaplate Protect ist erst der Anfang“, sagt Markus Honert zu seiner Neuheit, der weitere Patente zur Anmeldung eingereicht hat.



