11 von 20 zum Teil neuen Mitgliedern der Lokalen Aktionsgruppe: LEADERsein! Foto: Verein

Küntrop. Der Endspurt der laufenden Förderphase ist eingeleitet. Die neu gewählte LAG der Bürgerregion am Sorpesee ruft dazu auf, Projektideen einzureichen, die zur Stärkung des ländlichen Raumes beitragen.

Kürzlich fand die jährliche Mitgliederversammlung des Vereines LEADERsein! statt. Getagt wurde im Dorfcafé der Schützenhalle in Küntrop. Neben den Berichten zu den Finanzen sowie den Tätigkeiten des Vereins und des dort angestellten Regionalmanagements, standen Neu- bzw. Wiederwahlen der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) an.

Als engagierte Mitwirkende seit der ersten LEADER‑Stunde wurde Irene Kaiser aus Sundern-Meinkenbracht verabschiedet. Für sie verstärkt die junge Katharina Kaluza aus Neuenrade die Gruppe. Michael Beringhoff scheidet nach vierjähriger Mitgliedschaft aus. Seine Position übernimmt ab nun Ludger Stracke aus Küntrop. Ebenfalls aus der LAG verabschiedet hat sich Johanna Vedder-Stute. Für sie konnte mit Dennis Böhm ein engagierter Ersatz aus Garbeck gefunden werden.

In der anschließenden LAG-Sitzung trafen die neu gewählten Akteure die ersten drei Projektentscheidungen. Mit diesen beschlossenen Vorhaben, erhöht sich die Anzahl der LEADER-Projekte auf 24. Für weitere Ideen stehen noch ca. 500.000 € zur Verfügung. Die laufende Förderphase geht in den Endspurt. Nur noch bis Herbst 2027 können Bewilligungen durch die Bezirksregierung Arnsberg erfolgen. Alle Projekte müssen bis spätestens Juni 2029 abgeschlossen sein.

Die Bürgerregion am Sorpesee ruft dazu auf, Ideen für Projekte bis zum 2. Januar 2027 beim Regionalmanagement einzureichen. Dies könnte die letzte Chance auf eine Förderung in der laufenden Periode sein. Die Zukunft von LEADER über 2028 hinaus ist weiterhin offen. Aktuell laufen Verhandlungen auf Länder- und EU-Ebene. Mit einer Entscheidung wird erst Anfang 2027 gerechnet.

„Wir begrüßen insbesondere Vorhaben aus Neuenrade, da es dort aktuell erst wenige umgesetzte Ideen gibt. Aber auch Bewerbungen aus den Kommunen Arnsberg, Balve und Sundern sind willkommen. Stärkt die Idee das Leben auf dem Land und bringt es Menschen zusammen, dann ist diese genau richtig“, betont Regionalmanagerin Annika Kabbert. Auch Kooperationsprojekte sind wichtig im LEADER-Kontext. Die zentralen Handlungsfelder ZUSAMMENsein, JUNGsein, BEWEGTsein und KLIMAKLUGsein bieten genügend Spielraum für zukunftsweisende Projekte.

Bis Anfang Januar werden Ideen gesammelt und Projekte mit Unterstützung des Regionalmanagements qualifiziert. Gibt es mehr Bewerbungen als Budget zur Verfügung steht, entscheidet ein Punkteranking über die Vergabe der Fördergelder. Aktuelle Infos sowie ein Projektformular zum Ausfüllen finden Interessierte auf der Internetseite www.leader-sein.de .