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Iserlohn/Hemer. (R.E./M.A.) In der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag ist bei einem Verkehrsunfall in Iserlohn (Mendener Straße) ein 28-jähriger Hemeraner schwer verletzt worden.

Nach Angabe der Polizei gibt es jedoch bisher keinen Hinweis darauf, dass er sich ein illegales Straßenrennen mit einem anderen Autofahrer geliefert hat. Vielmehr soll der Hemeraner mit seinem getunten Sportwagen, Modell Ford Focus ST, so schnell durch die Mendener Straße gerast sein, dass er nicht nur ein Taxi rammte, das nach links abbiegen wollte, sondern auch noch drei geparkte Pkws touchierte, bevor er von einer Hauswand gestoppt wurde.

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Der 28-Jährige habe einen Schaden von 78.000 Euro verursacht, so die Polizei, die sein Auto und seinen Führerschein beschlagnahmte. Überdies veranlasste sie bei dem Hemeraner zwei Blutproben, um herauszufinden, ob er sein Auto unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gefahren ist.

Die Iserlohner Feuerwehr teilt mit, dass gegen 0:40 Uhr ihrer Einsatzzentrale ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren beteiligen Fahrzeugen auf der Mendener Straße, höhe Pütterstraße, gemeldet worden sei. Entsprechend der Notrufe wurde der Rüstzug der Berufsfeuerwehr und eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Als die ersten Kräfte am Einsatzort eintrafen, stellte sich heraus, dass ein Ford die Mendener Straße in Richtung Hemer mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit befahren habe und in Höhe der Pütterstraße mit einem Taxi zusammenstieß. Daraufhin schleuderte das Fahrzeug in mehrere am Straßenrand geparkte PKW.

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Foto: Pressestelle Feuerwehr Iserlohn – Marvin Asbeck

Der Fahrer des Fords konnte trotz der schweren Verletzungen aus seinem Fahrzeug aussteigen und wurde anschließend vom Rettungsdienst versorgt. Der Taxifahrer wurde ebenfalls vor Ort behandelt. Der schwer verletzte Hemeraner wurde in ein Iserlohner und der zweite Patient in ein Hagener Krankenhaus gebracht.

Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten war die Mendener Straße zwischen der Müllensiefen- und der Elisabethstraße bis ca. 3:20 Uhr komplett gesperrt. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, der Rettungsdienst und die Löschgruppe Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr mit insgesamt 22 Einsatzkräften.

 

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