Die Malteser Katholikentag-Helferinnen und -Helfer aus Balve hinter dem Motto des DKT 2026: „Hab Mut, steh auf“. Fotos: Malteser

Balve/Würzburg. Mit großem Engagement und spürbarer Freude haben sich die Malteser aus Balve beim Deutschen Katholikentag in Würzburg eingebracht. Besonders ihr Rikscha-Dienst erwies sich dabei als wertvolle Unterstützung für viele Besucherinnen und Besucher.

Auch Malteser aus Höxter nahmen in der Rikscha probeweise Platz. Raimund Neuhaus aus Balve tritt kräftig in die Pedale.

An insgesamt drei Tagen legten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mit ihrer Rikscha rund 80 Kilometer im Stadtgebiet zurück. Dabei ermöglichten sie über 30 Fahrten und transportierten 48 Gäste sicher und komfortabel zu den Veranstaltungsorten. Vor allem Menschen mit Mobilitätseinschränkungen profitierten von dem Angebot, das vielfach dankbar angenommen wurde.

„Die Begegnungen mit den Fahrgästen waren für uns etwas ganz Besonderes“, berichtet Raimund Neuhaus, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Malteser in Balve und als Rikscha-Fahrer im Einsatz. Anfangs noch zögerlich, nutzten im weiteren Verlauf immer mehr Besucher die Möglichkeit, sich chauffieren zu lassen. Die Rikschas bewegten sich mitten im Geschehen – auch durch die Fußgängerzone – und waren so nah an den Menschen wie kaum ein anderes Angebot.

Zu den Fahrgästen zählte unter anderem der frühere Paderborner Bürgermeister und heutige Kreisbeauftragte der Malteser in Paderborn, Michael Dreier, der nach einer Knie-Operation auf Unterstützung angewiesen war. Für ihn bedeutete die Fahrt ein Stück zusätzliche Teilhabe am Katholikentag.

Insgesamt waren fünf Malteser-Rikschas aus verschiedenen Städten im Einsatz. Die Balver Rikscha hatte ihren Standort am zentral gelegenen Residenzplatz und war damit direkt an wichtigen Veranstaltungsorten präsent. Trotz vereinzelter Herausforderungen – etwa durch Straßenbahnschienen auf den Fahrstrecken – zog das Team ein durchweg positives Fazit.

Parallel engagierten sich die Malteser aus Balve gemeinsam mit Kräften aus Lippstadt auch bei der Betreuung eines Quartiers mit rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter von 9 bis 75 Jahren. Für ihre Arbeit erhielten sie unter anderem persönlichen Dank von Malteser-Präsident Georg Khevenhüller.

Für die Malteser aus Balve steht fest: Der Rikscha-Dienst ist ein Angebot mit großem Mehrwert – menschlich wie praktisch. Beim Katholikentag in Paderborn soll er daher erneut fester Bestandteil des Engagements sein.