Langenholthausen. Fahnenflucht mal anders erlebte Langenholthauserin Agnes Wortmann am vergangenen Schützenfestwochenende. Die an einem etwa fünf Meter langem Fahnenmast mit Karabiner befestigte, grün weiße Schützenfahne mit Wappen des Ortsteils entfernte sich am vergangenen Sonntag unerlaubt vom Einsatzort. Mutmaßlich erging die Desertion nicht ohne fremde Hilfe.

„Ob das jetzt ein Scherz ist, weiß ich nicht“, erklärt die aufgebrachte Langenholthauserin aus der Sunderner Straße. Sie wollte nur ihren Teil zum Schmuck des Ortes anlässlich des Schützenfestes beitragen. Die Fahne hätte sie gerne zurück. Ob sich die Fluchthelfer bei der Rückgabe zu erkennen geben sei zweitrangig, Hauptsache das teure Schmuckstück finde wieder seinen Weg zum rechtmäßigen Eigentümer. DP