Balve. (R.E.) Nachdem Professor Dr. Roland Strauß, Landesbetrieb Krefeld des Geologischen Dienstes NRW, und Norbert Vierhaus von der Abteilung Bergbau und Energie in NRW der Bezirksregierung Arnsberg (Bergbehörde NRW) die Balver Höhle am Donnerstagnachmittag auf ihre Sicherheit hin überprüft haben (wir berichteten), erhielt die St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Balve einen Arbeitsauftrag.

„Es gab nicht viel zu bemängeln durch Professor Strauß, aber im rechten Höhlenarm befindet sich an der Stirnseite loses Gestein, das unbedingt entfernt werden muss. Erst wenn dies geschehen ist, werden wir Grünes Licht für die Nutzung der Balver Höhle erhalten“, sagt Wolfgang Riecke, Geschäftsführer der Balver Bruderschaft.

Um die Vorgaben von Strauß und Vierhaus zu erfüllen, wird die Firma Feldhaus aus Schmallenberg in den nächsten Tagen die erforderlichen Arbeiten durchführen. Erst danach dürfen die Schützenbruder und alle anderen Vereine die Kulturhöhe nutzen. „Wir rechnen damit, dass das Schreiben von der Bezirksregierung Arnsberg Anfang März in Balve eintrifft“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Riecke, der froh ist, dass der Anker im vorderen Bereich des Felsendoms erst im nächsten Jahr ein Thema ist.