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Balve. (R.E.) Im Rahmen der Corona-Pandemie richteten Stadt Balve, Evangelische Kirchengemeinde sowie der Pastoralverbund Balve-Hönnetal ein Hilfetelefon ein. Jetzt ist es abgeschaltet worden, weil es von Anfang an so gut wie keine Resonanz in der Bevölkerung gefunden hat. In Balve scheint es vielmehr so zu sein, dass sich die Nachbarn untereinander helfen, oder aber die Jüngeren für die Älteren Besorgungen erledigen.

Heute gab die Stadtverwaltung diese Presseerklärung heraus: Die Menschen in Balve leben Nachbarschaftshilfe – das Hilfetelefon der Stadt und Kirchen jedenfalls wurde in den letzten Wochen kaum in Anspruch genommen. Nun wird es zunächst abgeschaltet. „Zu dieser Entscheidung sind die beiden Kirchen und die Stadt Balve gekommen, nachdem in den letzten Wochen keinerlei Anfragen eingegangen sind“, erläutert Bürgermeister Hubertus Mühling.

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Seit dem 23. März bestand das Angebot für Menschen, die zu den Corona-Risikogruppen gehören oder sich in Quarantäne befinden. Zum 1. Juni wurde der Betrieb des Hilfetelefons eingestellt. Pfarrerin Antje Kastens, Pfarrer Andreas Schulte und Bürgermeister Hubertus Mühling bedanken sich bei allen Helfern, die sich zum Einsatz bereiterklärt hatten. „Wenn es die Lage erfordert, wird das Hilfetelefon natürlich wiederbelebt“, so Hubertus Mühling. Die Helfer sind namentlich erfasst und würden zu gegebener Zeit von den drei Organisatoren wieder angesprochen.

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