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Balve/Neuenrade/Menden. Dass der Weihnachtsmann am Vormittag des Hl. Abend mit der Hönnetalbahn fährt, ist mittlerweile eine Tradition geworden. Seit 1994 bieten die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. diese Aktion an und jedes Jahr folgen ihr viele hundert Kinder mit ihren Eltern, Großeltern oder Onkels und Tanten. Wieder hieß es: „Einsteigen zur Fahrt mit der Hönnetalbahn“ – auch wenn es in diesem Jahr etwas beengter zugehen musste als gewohnt. Denn wegen personeller und technischer Probleme konnte die DB Regio NRW die Züge nicht wie sonst verstärken. Der in Fröndenberg abgestellte zweite Triebwagen hatte einen Defekt und so mussten die Züge in einteiliger Form verkehren.

Aber den Gästen hat es nicht so viel ausgemacht. Man rückte zusammen und hatte Spaß. Auch das eingesetzte DB-Personal ließ es sich nicht nehmen, das weihnachtliche Spektakel zu unterstützen. Teilweise wurden die Fahrgäste aufgefordert, doch mal ein Weihnachtslied zu singen, teilweise durften die Kinder in der Pause an den Endbahnhöfen einen Blick auf den Führerstand werfen und bekamen alles geduldig erklärt.

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Auch die beiden Weihnachtsmänner der Eisenbahnfreunde Rüdiger Lenk (BILD) und Friedberg Harringhaus waren mit Freude dabei, den Kindern kleine Tüten mit Süßigkeiten zu überreichen. 450 Tüten waren es, die von den fleißigen Bahnfans zwei Tage zuvor von Hand gepackt worden waren. Alle waren hinterher weg – was bedeutet, dass zwischen 9 und 12 Uhr ca. 1.400 Fahrgäste im Zug gewesen sein müssen, wenn man jedem Kind mindestens zwei Erwachsene zurechnet.

„Eine bessere Werbung für die Bahn kann es nicht geben“, freute sich Markus Hüsken als Vorsitzender der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. – und klar ist, dass der Weihnachtsmann 2020 wieder mit der Bahn fahren wird.

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