Eisborn. Die Bürgerinitiative gegen die Steinbrucherweiterung in Eisborn/Asbeck (BGS) will als gemeinnütziger Verein anerkannt werden. Das ist das wichtigste Ergebnis der ersten Mitgliederversammlung der BGS Eisborn am 18. Dezember. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Speiseraum der Schützenhalle wurde die vom Vorstand erarbeitete neue Satzung mit lediglich einer Enthaltung beschlossen. Damit kann nun an der Anerkennung der Gemeinnützigkeit weiter gearbeitet werden.
Dieser Schritt gewinnt an Bedeutung, da im laufenden Regionalplanverfahren 2020 die Ausweisung der Flächen von Eisborn bis Beckum als Vorrangfläche für den Kalkabbau geplant wird. Hierfür hat der Regionalrat in seiner Sitzung am 12. Dezember 2019 bereits die rechtlichen Grundlagen geschaffen.
Die mittlerweile 429 Mitglieder zählende BGS Eisborn hatte sich im April gegründet, um die Menschen, die Flora und Fauna sowie die Landschaft im geplanten Abbaugebiet des belgischen Konzerns Lhoist zu schützen. Zur Schatzmeisterin wurde Andrea Wagenknecht gewählt. Zuvor hatte der Vorstand die Mitglieder ausführlich über die geleistete Arbeit sowie den Verfahrensstand der geplanten Steinbrucherweiterung und der Aufschüttung der Halde informiert. Zwischenzeitlich ist die Homepage der BGS Eisborn online und unter www.bgs-eisborn.de zu erreichen.