Krisengespräch des Vorstandes der Bruderschaft mit der Polizei nach den Zerstörungen in der Höhle. Foto: Roland Krahl
Balve. Wie die Polizei-Pressestelle im Nachgang zu dem Feuerwehreinsatz an der Balver Höhle am gestrigen Sonntag mitteilte, habe ein Unbekannter Gasleitung und Elektrokabel an der Balver Höhle zerstört. Einem Vereinsmitglied fiel am Sonntagmittag auf, dass die Weihnachtsbeleuchtung am Tannenbaum vor der Höhle aus war. Als er der Ursache nachgehen wollte, bemerkte er intensiven Gasgeruch, zog sich wieder zurück und informierte die Feuerwehr (die HÖNNE-ZEITUNG berichtete). Ein anderes Vereinsmitglied hatte bereits am Samstag gegen 9.45 Uhr bemerkt, dass das Elektrokabel durchgeschnitten wurde. Da die Weihnachtsbeleuchtung um 7 Uhr noch funktionierte, muss die Tatzeit am Samstag zwischen 7 und 9.45 Uhr liegen, so die Polizei, die nun fragt: Wer hat verdächtige Personen beobachtet?
Dieser Sabotageakt hat allerdings weitreichende Konsequenzen. Die Kirchengemeinden wie auch die Schützenbruderschaft St. Sebastian halten das Risiko einer Veranstaltung in der Balver Höhle für zu hoch. An Heilig Abend sollte am Nachmittag ein ökumenischer Gottesdienst mit einigen Aktionen im Felsendom stattfinden.
Sven Körber, Gemeindepädagoge der evangelischen Kirchengemeinde, teilt dazu mit: „Wir haben uns entschieden in die St. Blasius Kirche in Balve auszuweichen. Dort finden ca. 500 bis 600 Menschen Platz – und unser Kinder-Sing-Krippenspiel kann dort vor möglichst vielen Leuten stattfinden.“






