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Von Richard Elmerhaus

Balve. Die Stadt Balve ist wieder einmal von einem angekündigten Unwetter verschont geblieben. Denn am heutigen Donnerstag gab es nur einen Einsatz, und zwar auf dem Radweg von Balve nach Garbeck. Hier machten zwei auf dem Asphalt liegende Äste es den Fahrradfahrern unmöglich, den Radweg zu nutzen. Sie mussten bis zur Beseitigung der Hindernisse kurzzeitig auf die Garbecker Straße ausweichen.

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Zuvor hatte die Feuerwehr Balve vorsorglich einen Meldekopf im Gerätehaus eingerichtet. Die Leitstelle MK hatte gegen 13 Uhr bei den Balvern angerufen und angefragt, ob sie wie andere Feuerwehren angesichts des angekündigten Sturm- und Orkantiefs vorsorglich einen Meldekopf einrichten wollten. „Nachdem dies in einigen Nachbargemeinden umgesetzt wurde, haben wir uns in Balve ebenfalls dazu entschlossen. Mit Beginn des Sturms um 16 Uhr haben wir vom Meldekopf aus über die Leitstelle Stadtalarm ausgelöst und die einzelnen Gerätehäuser in den Ortsteilen besetzt“, erzählte Stadtbrandinspektor Oliver Prior.

Nach gut einer halben Stunde war jedoch alles vorbei und es kam die Entwarnung von der Leitstelle. Deshalb konnte der Meldekopf aufgelöst werden. Letztendlich gab es einen Einsatz: Zwei kräftige Äste auf dem Radweg in der Nähe der Gransauer Mühle, die die Kameraden aus der Stadtmitte unter Leitung von Svend Fliege entfernten.

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In Bereitschaft waren insgesamt 61 Kameraden. „Zum Glück hat das Sturmtief das Balver Stadtgebiet nur touchiert. Ein herzliches Dankeschön an die Kameraden für ihre Bereitschaft“, so Stadtbrandinspektor Oliver Prior, bevor er sich in den Urlaub verabschiedete und die Leitung der Feuerwehr Balve in die Hände von Christian Boike legte.

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