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Balve/Düsseldorf. (R.E.) Erstmals im Landtag von Nordrhein-Westfalen ist der CDU-Abgeordnete aus Mellen, Marco Voge, jetzt mit einer sehr anspruchsvollen Aufgabe betraut worden. Denn der heimische Politiker wird Sprecher einer Enquete-Kommission im NRW-Landtag. „Politik und Bevölkerung wieder näher zu bringen und die parlamentarische Demokratie zu stärken, das ist unser gemeinsames Ziel“, betont Voge.

„Der Vorwurf, Politik würde sich immer weiter von den Menschen und ihrem Alltag entfernen, begegnet einem als Abgeordneter häufig“, so der heimische Landtagsabgeordnete. Das dürfe man auf Dauer nicht ignorieren. In den letzten Wochen und Monate waren Debatten zur politischen Kultur und dem zukünftigen Miteinander in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Die Debattenkultur verändere sich sowohl durch das Internet, als auch auf der Straße stark, meint Marco Voge.

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Wichtig sei es seiner Meinung nach, ernsthaft den Dialog zu suchen und sich grundliegende Gedanken zu machen: „Wir dürfen extremen Kräften nicht einfach das Feld überlassen, sondern sollten den Menschen seriöse Lösungen anbieten. Viele Entwicklungen zeigen: Wir müssen uns ernsthaft überlegen, wie wir unser demokratisches System stärken und für die Anforderungen unserer heutigen Zeit fit für die Zukunft machen. Es geht schlichtweg darum, sich aktiv zu kümmern und anzupacken“, so Voge.

Deshalb freue er sich sehr, dass die CDU-Landtagsfraktion genau diese Themen nun aufgreifen wird und den Antrag auf Einsetzung einer Enquete-Kommission „Zur Stärkung der (parlamentarischen) Demokratie im föderalen System aus nordrhein-westfälischer Perspektive“ eingebracht hat.

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Voge stellt dazu fest: „Eine solche Kommission bietet die Möglichkeit, sich überparteilich – abseits des politischen Alltags – und längerfristig mit der Zukunft unserer parlamentarischen Demokratie in NRW zu beschäftigen.“ Ihm liege das Thema als Politikwissenschaftler persönlich sehr am Herzen und auch deshalb wolle er entschlossen daran mitarbeiten, mit den Menschen in NRW und verschiedenen Experten perspektivische Ansätze zu erarbeiten. Besonders wichtig sei es, die Ergebnisse dann auch zu kommunizieren und zu diskutieren: „Als Sprecher der Kommission werde ich dieses aktiv tun. Es ist wichtig, politische Entscheidungen und das politische System als Ganzes für die Menschen greifbarer zu gestalten.“

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