Die Teilnehmer erhielten praxisorientierte Tipps. Foto: Laura Berken
Beckum. Mit Beginn der Fahrradsaison sind wieder zahlreiche Radfahrerinnen und Radfahrer auf den Straßen unterwegs – darunter immer mehr Menschen auf Pedelecs und E-Bikes. Die motorunterstützten Fahrräder erfreuen sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit. Gleichzeitig bergen sie jedoch auch größere Risiken, insbesondere für ältere Fahrer. Um Unfällen vorzubeugen und mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu schaffen, bietet die Kreispolizeibehörde des Märkischen Kreises seit vielen Jahren gemeinsam mit örtlichen Partnern spezielle Pedelec-Trainings an.
Am Freitag fand erneut ein solcher Kurs in Beckum statt. Zwei Polizeibeamtinnen begrüßten die Teilnehmenden um 14 Uhr am Integrationszentrum. Zum Auftakt stand zunächst eine etwa 45-minütige theoretische Einführung auf dem Programm. Dabei wurden zunächst wichtige Grundlagen rund um das sichere Verhalten im Straßenverkehr thematisiert. Themen waren unter anderem die Bedeutung von Verkehrsschildern, Promillegrenzen, Rechte und Pflichten von Radfahrenden sowie allgemeine Verkehrsregeln – kurz gesagt: alles, was für ein sicheres Fahrradfahren wichtig ist.
Im Anschluss folgte der praktische Teil des Trainings auf dem Vorplatz der Schützenhalle. Dort erhielten die Seniorinnen und Senioren wertvolle Tipps zum sicheren Umgang mit dem Pedelec. Die Polizeibeamtinnen erklärten unter anderem, warum gerade langsames Fahren schwierig werden kann, wie richtig gebremst wird und wie man Gefahrensituationen frühzeitig erkennt und vermeidet.
Ziel des Trainings sei es, Unsicherheiten zu minimieren und potenziellen Gefahren präventiv entgegenzuwirken. Denn auch wenn sich ein Pedelec grundsätzlich, wie ein normales Fahrrad fährt, müssen sich viele Nutzer erst an die elektrische Tretunterstützung und die stärkere Beschleunigung gewöhnen.
Die Aktion wird Jahr für Jahr gut angenommen und zeigt, wie wichtig praktische Übungen und Aufklärung für mehr Sicherheit auf zwei Rädern sind. LB


