Zum zweiten Mal wurde Laura Klaphake Deutsche Meisterin der Springreiter.  Fotos: Dagmar Sauer

Wocklum. Laura Klaphake sicherte sich bei den Deutschen Meisterschaften der Springreiterinnen beim LONGINES BALVE OPTIMUM zum zweiten Mal nach 2017 den Titel. Mit ihrem erst zehnjährigen belgischen Hengst Quizano van’t Merelsnest (v. Diamant de Semilly) blieb Klaphake in Balve über alle drei Umläufe hinweg fehlerfrei und setzte sich im anschließenden Stechen, das unter den ebenfalls fehlerfrei gebliebenen Reiterinnen ausgetragen wurde, souverän gegen ihre drei Konkurrentinnen durch. Britt Roth mit Jeffrey sicherte sich die Silbermedaille und Justine Tebbel mit Cote de Pablo Bronze.

In allen drei Umläufen fehlerfrei: Laura Klaphake.

„Unglaublich! Ich kann es immer noch nicht glauben. Es war spannend bis zum Schluss“, so Laura Klaphake. „Die Parcours waren sehr technisch, sehr anspruchsvoll. Das war schon schwer genug!“ Die 1994 geborene Reiterin aus Mühlen bei Steinfeld zählt seit Jahren zu den konstantesten Athletinnen im deutschen Springsport und hat sich schon früh auch international einen Namen gemacht. Schon im Nachwuchsbereich gewann sie internationale Medaillen, später folgten unter anderem Mannschaftsbronze bei den Weltreiterspielen 2018 in Tryon. Dass sie ihre Laufbahn lange parallel zu Ausbildung und Studium verfolgte, unterstreicht ihren disziplinierten und bodenständigen Weg im Spitzensport. Übrigens gab es heute auch noch wertvolle Tipps von Mario Stevens, noch amtierender Deutscher Meister der Springreiter. „Wir kommen beide aus dem Weser-Ems-Gebiet und kennen uns schon lange. Wenn`s drauf ankommt, halten wir Weser-Ems-Reiter zusammen“, lacht Laura.

Silbermedaillengewinnerin Britt Roth gilt als aufstrebende Springreiterin im nationalen Sport. Für die erst 24-jährige Pfälzerin war es die erste Deutsche Meisterschaft der Springreiterinnen und somit der direkte Sprung aufs Podest bei der Premiere. Bei der U25-DM in Riesenbeck im letzten Jahr sicherte sie sich die Bronze-Medaille. Ihr Faible für den Reitsport kommt nicht von ungefähr: Britt Roths Eltern haben eine eigene Reitsportanlage und züchten mit Leidenschaft, ihre Mutter war gar bis hin zur Teilnahme an der Europameisterschaft erfolgreich im Springsattel unterwegs. „Mein Pferd Jeffrey ist wirklich in der 1,50 m-Klasse angekommen. Er ist ein Pferd, der richtig Lust auf Wettkampf hat“, beschreibt Britt Roth ihren vierbeinigen Partner Jeffrey, einen neunjährigen Holsteiner Wallach von Comme il fault. Im Stechen blieb sie 0,49 Sekunden hinter Laura Klaphake zurück (39,33). Angefeuert wurde sie jedoch lautstark: „Ich bin mit meiner Mutter hier angereist in Balve, dann kam mein Freund, dann mein Bruder mit Freundin und heute noch mein Vater“, so die zu Tränen gerührte Reiterin.

Auch Bronzemedaillengewinnerin Justine Tebbel ist seit Kindesbeinen an im Sattel unterwegs. Papa Rene Tebbel schaffte den Hattrick bei den Deutschen Meisterschaften, Bruder Maurice war ebenfalls schon erfolgreich bei den Deutschen Meisterschaften unterwegs und sicherte sich 2020 und 2023 Silber. Die Emsbürenerin Justine Tebbel gewann 2024 die Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften in Balve, im letzten Jahr verpasste sie als Viertplatzierte knapp das Podium. „Ich bin so stolz auf Cote de Pablo. Ich bin überwältigt: Er ist das dritte Jahr in Folge Null geblieben in allen drei Umläufen der Deutschen Meisterschaft, er hat auch dieses Jahr wieder so für mich gekämpft“, erzählt Justine Tebbel. Cote de Pablo, ein 14-jähriger Oldenburger Wallach von Tebbels Hengst Chacco`s Son, ist seit Fohlenalter im Besitz der Familie, wurde erst von Maurice Tebbel ausgebildet und vorgestellt, siebenjährig wechselte der Braune zu Justine. Im Stechen kam das Dreamteam aus Emsbüren in 44,55 Sekunden durchs Ziel.

Sarah Nagel-Tornau war die vierte Reiterin im Stechen um die Deutsche Meisterschaft. Im Sattel des 16-jährigen Balisto (v. Balou du Rouet) haderte sie mit einem Abwurf in 39,47 Sekunden. Dass nur vier Reiterinnen alle drei Umläufe fehlerfrei beendeten, macht deutlich, wie anspruchsvoll und hochwertig das Starterfeld in Balve war.

Deutsche Meisterschaft der Springreiterinnen
Gold: Laura Klaphake, Quizano van’t Merelsnest
Silber: Britt Roth, Jeffrey
Bronze: Justine Tebbel, Cote de Pablo


19. Deutscher Meistertitel für Isabell Werth
Als 17. und damit letztes Paar in der Deutschen Meisterschaft Grand Prix Special ritten Isabell Werth und Wendy de Fontaine ins Viereck ein. Es war muxmäuschenstill in der vollbesetzten Dressurarena des LONGINES BALVE OPTIMUM, denn es war klar: Isabell Werth und Wendy de Fontaine, die zwölfjährige dänische Stute von Sezuan, sind in Topform, das müsste also die Deutsche Meisterschaft im Grand Prix Special werden. Aber natürlich kann immer etwas nicht so laufen wie geplant – dann aber wäre Isabell Werth dennoch Deutsche Meisterin geworden. Denn mit ihrem „Zweitpferd“, der zehnjährigen Zukunftshoffnung Viva Gold OLD (v. Vivaldi), lag Werth bereits mit 77,823 Prozent in Führung. Es lief aber fast alles nach Plan, Wendy und Werth brachten ihre Stärken ins Viereck, mussten allerdings auch mit Fehlern in den Zweierwechseln hadern: 81,510 Prozent bedeuten trotz Patzern auch heute mit großem Abstand den Sieg im Grand Prix Special – dem Klaus Rheinberger Memorial präsentiert von der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung -, die Titelverteidigung und somit die 19. Goldmedaille bei Deutschen Meisterschaften!

Isabel Werth holte ihren 19. Titel als Deutsche Meisterin.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem gesamten Verlauf. Wendy war heute in der Arena sehr angeheizt, haben uns aber in der Prüfung dann gefunden. Was für mich im Moment einfach schön zu sehen ist, dass ich bei Wendy mit mehr Gelassenheit und weniger Kontrolle viel weiterkomme. Und zu Viva Gold kann ich sagen, dass er ein außergewöhnlich talentiertes und leistungsbereites Pferd ist. Das war jetzt erst der zweite oder dritte Special für ihn“, so Isabell Werth.

Da ein Reiter/ eine Reiterin aber nur mit einem Pferd (dem besseren) in der Deutschen Meisterschaft berücksichtigt wird, fiel die Silbermedaille wie auch im letzten Jahr an ihren Olympia-Kader-Kollegen Frederic Wandres (77,686 %) – das machte insgesamt die 7. Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften für den Reiter aus Hagen am Teutoburger Wald. Mit Bluetooth OLD, dem 16-jährigen Oldenburger Wallach von Bordeaux, gehört er zu den konstantesten Paaren der Dressurwelt. „Ich bin sehr glücklich! Bluetooth ist mit 16 ja einer der älteren Pferde in der Prüfung gewesen, aber er war so frisch und energisch heute. Wir profitieren auch von unserer Routine, kennen uns einfach so lange“, berichtet Frederic Wandres.

Ganz neu auf dem Treppchen stand Charlott-Maria Schürmann. Mit ihrer traumschönen Oldenburgerin Dante`s Pearl OLD, elfjährige Tochter des Vivaldi, ist sie eine Senkrechtstarterin. Schürmann, die aus Gehrde bei Osnabrück stammt, ist bekannt für ihre feine Reitweise und die Top-Ausbildung junger Dressurpferde – im ganz großen Sport allerdings hatte sie kaum Erfahrung. Bis jetzt. Erst vor guten drei Wochen startete sie erstmals mit „Pearli“ in einer CDI5*-Tour – und siegte furios im Grand Prix Special. Diese Form konnte sie nun in Balve bestätigen: 76,431 Prozent – das machte den 4. Platz im Klaus Rheinberger Memorial und Bronze im Rennen um die Deutsche Meisterschaft im Grand Prix Special. Es ist die erste Medaille im Seniorenlager für die 33-Jährige. „Davon habe ich Anfang des Jahres sicherlich nicht mal zu träumen gewagt“, sagt die sympathische Reiterin.

„Pearl ist mein Once-in-a-lifetime-Horse, sie ist ein Geschenk, ich genieße jeden Moment mit ihr. Wir reifen von Prüfung zu Prüfung – und haben wir Kür-Premiere. Das Thema ist „Year of the Firehorse“ – ich finde das passt sehr gut zu meiner Stute!“
In der morgigen Grand Prix Kür wird Isabell Werth mit Viva Gold antreten. „Wendy bekommt ein bisschen Ruhe.“
Bundestrainerin Monica Theodorescu ist voll des Lobes über die Leistung ihrer Reiter: „Wir haben hier tolle Prüfungen gesehen. Einen sehr guten Grand Prix und einen noch besseren Special. Was wir gesehen haben, macht uns Mut für Aachen. In diesem Jahr haben wir hier in Balve auch viele junge neue Paare gesehen, das freut mich sehr, denn für alle sollte die Deutsche Meisterschaft das Highlight des Jahres sein.“

Deutsche Meisterschaft Grand Prix Special
1.    Isabell Werth, Wendy de Fontaine
2.    Frederic Wandres, Bluetooth OLD
3.    Charlott-Maria Schürmann, Dante`s Pearl OLD

Grand Prix Special – Klaus Rheinberger Memorial – präsentiert von der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung
1.    Isabell Werth                              Wendy de Fontaine           81,510 %
2.    Isabell Werth                              Viva Gold OLD                  77,823 %
3.    Frederic Wandres                       Bluetooth OLD                  77,686 %
4.    Charlott-Maria Schürmann          Dante`s Pearl OLD          76,431 %


Angelique Böckmann siegt deutlich
im Preis von platzmann federn GmbH & Co. KG – 2. Wertungsprüfung der Deutschen Meisterschaft der Springreiterinnen mit 3,5 Sekunden Vorsprung. Die 2. Wertungsprüfung der Deutschen Meisterschaft der Springreiterinnen war zugleich auch der Preis von platzmann federn GmbH & Co. KG, der über zwei Umläufe ausgetragen wurde. Hier siegte Angelique Böckmann in fehlerfreien 75,50 Sekunden mit Sheeran WL, zehnjähriger Hengst von Codex One. Den zweiten Platz belegte Britt Roth mit Jeffrey in 79,30 Sekunden vor Leonie Büttel, die mit Jevenda, zwölfjährige Niederländerin von Verdi, ebenfalls ohne Abwürfe blieb (79,83 sec.).

Preis von platzmann federn GmbH & Co. KG – 2. Wertungsprüfung der Deutschen Meisterschaft der Springreiterinnen
1. Angelique Böckmann Sheeran WL 0/75,50
2. Britt Roth Jeffrey 0/79,30
3. Leonie Büttel Jevenda 0/79,83


Heidemarie Dresing ist Deutsche Meisterin

Heidemarie Dresing ist überglücklich, denn sie ist Deutsche Meisterin. Fotos: Dagmar Sauer

der Para-Dressurreiter Grade I-III. Silber für Gianna Regenbrecht; Bronze für Melanie Wienand.
Heidemarie Dresing verteidigt ihren Titel in der Deutschen Meisterschaft der Para-Dressurreiter Grade I-III
3 Wertungsprüfungen – 3 Siege: An Heidemarie Dresing gab es bei den Deutschen Meisterschaften der Para-Dressurreiter Grade I-III auch in 2026 überhaupt kein Vorbeikommen. Mit ihrer elfjährigen Oldenburger Stute Poesie, eine Tochter des Fürstenball, dominierte sie alle drei Wertungsprüfungen. In der heutigen entscheidenden Kür – Preis des Gut Silk – ritt sie wieder einmal mit mehr als fünf Prozentpunkten zum Sieg (79,878 %). „Ich hatte mir zuvor einen Plan für meine Prüfungen gemacht – und es ist alles aufgegangen“, so Heidemarie Dresing. Die Reiterin aus Rheda-Wiedenbrück darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Nominierung zu den Weltmeisterschaften in Aachen machen. „Mit Blick in Richtung Aachen sind wir natürlich anspruchsvoll und die Athleten sind alle ehrgeizig! Wir blicken positiv nach Aachen und versuchen, uns gar nicht so viele Gedanken um die Konkurrenz zu machen“, sagt die Bundestrainerin der Para-Dressur, Silke Fütterer-Sommer. Rang zwei belegte Gianna Regenbrecht mit First Florentine XT, einer 11-jährigen Hannoveranerin von Fürstenball (74,645 %). „Ich freue mich total, mit First Florentine hier zu sein! Ich habe sie noch nicht lange, aber sie passt zu gut zu mir. Ich bin schockverliebt!“, schwärmt Gianna Regenbrecht. 0,245 Prozentpunkte dahinter rangierte Melanie Wienand. Mit dem 13-jährigen Hannoveraner Wallach Lemony`s Loverboy (v. Lemony`s Nicket) kam sie auf 74,400 Prozentpunkte.

Die Summe aller drei Wertungsprüfungen macht nun für die Deutsche Meisterschaft der Para-Dressur Grade I-III folgendes Ergebnis aus:
Gold: Heidemarie Dresing Poesie 233,017 %
Silber: Gianna Regenbrecht First Florentine XT 217,199 %
Bronze: Melanie Wienand Lemony`s Loverboy 215,622 %

Para-Dressur – Deutsche Meisterschaften 3. WP Grade I-III – Kür- Preis des Gut Silk
1. Heidemarie Dresing Poesie 79,878 %
2. Gianna Regenbrecht First Florentine XT 74,645 %
3. Melanie Wienand Lemony`s Loverboy 74,400 %


56 Starter, 15 Paare im Stechen – das Championat von Balve – Dieter Graf Landsberg-Velen Gedächtnispreis – Preis der Echterhage Holding GmbH & Co.KG, Rickmeier GmbH und Hooved hatte es wahrlich in sich. Spannend und beliebt wie immer bildet er stets den krönenden sportlichen Abschluss des Samstagsabend im Springstadion. Es siegte nach einer blitzschnellen sauberen Runde im Stechen Daniel Lahmann. Mit dem neunjährigen Zangersheider Hengst Chess vd Berghoeve Z (v. Cornet Obolensky) benötigte er 43,61 Sekunden. Gut 0,6 Sekunden länger benötigte Laurenz Buhl mit dem erst achtjährigen DSP-Wallach Captain Bavaria (v. Catoki). Auch dieses Duo blieb ohne Tadel. Simone Baur folgte auf Rang drei. Ihr Partner im Parcours war der ebenfalls erst achtjährige Quel Reve, Holsteiner Wallach von Quiwi Dream (0/ 44,82).

CHAMPIONAT VON BALVE – DIETER GRAF LANDSBERG-VELEN GEDÄCHTNISPREIS – Preis der Echterhage Holding GmbH & Co.KG, Rickmeier GmbH und Hooved; CSI2* – Int. Springprüfung
1. Daniel Lahmann (GER) Chess vd Berghoeve 0/43,61 (S)
2. Laurenz Buhl (GER) Captain Bavaria 0/44,20 (S)
3. Simone Baur (GER) Quel Reve 0/44,82 (S)


Sky und Bianca Nowak-Aulenbrock sichern sich das Ticket zum Finale des NÜRNBERGER Burg-Pokal im Preis der Nürnberger Versicherung. Die zwölf besten Paare der Qualifikation zur Finalqualifikation zum NÜRNBERGER Burg-Pokal der Dressurreiter 2026 bewarben sich – und die Siegerin hieß wie am Vortag Bianca Nowak-Aulenbrock. Den achtjährigen Hannoveraner Hengst Sky pilotierte sie zu 74,463 Prozent. Das war mit knapp drei Prozentpunkten Abstand der klare Sieg. Sky, ein Sezuan-Sohn aus einer Sir Donnerhall I-Mutter, bestach durch Ausdrucksstärke, wunderbare Grundgangarten und ein hohes Maß an Fleiß. Rang zwei sicherte sich Alissimo, achtjähriger Hannoveraner Wallach von Asgard’s Ibiza (71,659 %). 0,342 Prozentpunkte dahinter platzierte sich Raphael Netz mit Gamourdoc, ein achtjähriger westfälischer Hengst von Glamourdale (72,317 %).
Der NÜRNBERGER Burg-Pokal ist nicht nur die älteste Reitsportserie der Welt, sondern wird auch gerne als inoffizielle Deutsche Meisterschaft der sieben- bis neunjährigen Nachwuchs-Grand Prix-Pferde bezeichnet. Das Finale dieser so begehrten Serie findet traditionell im Rahmen des Festhallen Reitturniers in Frankfurt statt – in diesem Jahr übrigens zum 35. Mal!

Preis der Nürnberger Versicherung – Finalqualifikation zum NÜRNBERGER Burg-Pokal der Dressurreiter 2026
1. Bianca Nowag-Aulenbrock Sky 74.463 %
2. Franziska Haase Alisimo 71.659 %
3. Raphael Netz Glamourdoc 71,317 %


Matthias Bouten siegt wieder im Richard Wätjen Gedächtnispreis – präsentiert von ‚Derby Stars von Morgen‘ – Dressurprüfung Kl.S*** – diesmal aber mit Aimèe la vie. Am gestrigen Freitagabend, da siegte Matthias Bouten noch auf F-Type in der Einlaufprüfung des Richard Wötjen Gedächtnispreises – präsentiert von den Dery Stars von Morgen. Am heutigen Samstagabend war es in der Finalqualifikation zu den Derby Stars von Morgen wieder Matthias Bouten, dieses Mal aber mit der elfjährigen DSP-Stute Aimèe la vie (v. Amazing Spirit) und 70,631 Prozent, die gestern noch Platz sechs belegte. Rang zwei fiel an Maurice Tebbels Ehefrau Friederike Tebbel, die mit dem zehnjährigen Unikat B, Oldenburger von United Touch, ein vielversprechendes Pferd vorstellte (69,974 Prozent). Auf Rang drei landeten wie schon in der Einlaufprüfung Niklas Brokamp und Unikat B – zehnjähriger Westfalenwallach von United Touch S – mit 68,816 Prozent.

Richard Wätjen Gedächtnispreis – präsentiert von ‚Derby Stars von Morgen‘ – Dressurprüfung Kl.S*** – Qualifikation zum Finale der Derby Stars von Morgen
1. Matthias Bouten Aimee la Vie 70,631 %
2. Friederike Tebbel Serious 69,974 %
3. Niklas Brokamp Unikat B 68,816 %


Die Para-Dressur bewegt die Herzen – und kleine Fans. Lisa ist erst 8 Jahre alt, aber ihr ist klar: Sie möchte Para-Reiterin werden. Beim Longines Balve Optimum traf das Mädchen auf ihre großen Vorbilder: Gianna Regenbrecht, die neue deutsche Vize-Meisterin der Para-Dressur Grade I-III, und Melanie Wienand, Bronze-Medaillengewinnern Grade I-III. Eine von vielen unkomplizierten Begegnungen beim Turnier, wenn die „Großen“ auf die „Kleinen“ treffen. Dafür hat Lisa ihre Eltern sogar überredet, schon um 4.30 Uhr aufzustehen, damit sie sich die Entscheidung am frühen Morgen bei den Deutschen Meisterschaften anschauen konnte. Nach den großartigen Ritten war das Treffen für den kleinen Fan im Rollstuhl total aufregend. Den Profis folgt Lisa auf Instagram und beim Erinnerungsfoto war sie ganz stolz, so dicht dran an ihren Stars zu sein. Jetzt drückt Lisa die Daumen für die Entscheidung der Para-Reiterinnen am Sonntag, wenn um 13:00h die Deutsche Meisterschaft in Grade IV-V ansteht.