Sundern. „Das ist einmal eine schöne Post“, freut sich Bürgermeister Ralph Brodel. Im Juni beantragte er Zuwendungen zur Anbindung der Grundschulen und gestern flatterten schon die ersten Zusagen ins Haus. „Wirklich schnell, wie hier die Bezirksregierung reagiert hat.“ Knapp 290.000 Euro stehen jetzt für die Glasfaseranbindung von vier Grundschulen bereit. Weitere werden folgen.

Der jetzt eingegangene Förderbescheid gilt für die Grundschulen in Allendorf, Stockum, Hachen und die Marienschule in Sundern. Der Glasfaserausbau ist ein zentrales Anliegen des zuständigen Fachbereichs unter Martin Hustadt und des Bürgermeisters: „Noch vor ein paar Jahren hatte man die digitale Bildung in Grundschulen nicht als so wichtig erachtet. In Sundern sieht man das schon länger anders“, betont der Verwaltungschef und weist auf herausragende Projekte in den Grundschulen.

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Insbesondere die Grundschule Allendorf hat mehrere im ganzen Land beachtete Projekte durchgeführt und gilt als Musterbeispiel für digitale Bildung im Grundschulbereich. „Man muss die Projektleiterin Katharina Springob einfach mal in Aktion gesehen haben, dann versteht man, was pädagogisch sinnvoll mit digitaler Bildung möglich ist“, so Ralph Brodel.

Doch auch in den anderen Grundschulen rollt die immer weitergehende Umgestaltung des Unterrichts. Allerdings mit viel Fingerspitzengefühl und pädagogischer Weitsicht, wie der Bürgermeister weiß. Das Versprechen des digital unterstützten Lernens beinhaltet viele Versprechen. So soll und kann es die Lernmotivation jedes Schülers steigern, auch kann das individuelle Lerntempo besser angepasst werden.

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Zentral wichtig bleibt für den Bürgermeister eines: „Allerdings braucht es für die Nutzung der vielen digitalen Versprechen und Möglichkeiten immer gut geschulte Lehrkräfte, nur dann macht der Einsatz Sinn. Ich bin froh, dass wir an unseren Schulen viele engagierte und kompetente Lehrkräfte haben.“