Der Vikar-Freiburg-Platz muss in städtische Hände fallen, fordert die UWG.   Foto: Roland Krahl

Balve. Am 31. März 2024 hat die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis ihre Filiale in Garbeck geschlossen. Übrig geblieben sind lediglich die Selbstbedienungsterminals im kleinen Anbau. Nun hat die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Sorge, dass genau wie die Volksbank, diese Filialschließung war am 29. Juli 2019, auch die Sparkasse in absehbarer Zeit von dem für sie nicht mehr benötigten Gebäude trennen wird.

Doch das ist nicht das Hauptproblem, wie Fraktionsvorsitzender Lorenz Schnadt mitteilt. Er erläutert: „Das Problem dabei ist, dass zu dem Gebäude auch das angrenzende Grundstück mit dem Vikar-Freiburg-Platz gehört. Dieser Platz, auf dem der Garbecker Maibaum steht, und der für verschiedene Veranstaltungen genutzt wird, z.B. der Garbecker Weihnachtsmarkt, ist ortsbildprägend für das Dorf Garbeck.“ Allein schon aus diesem Grund, so Schnadt, gehöre der Platz in städtisches Eigentum überführt. Er führt weiter aus: „Es wäre nicht auszudenken, wenn dort gebaut oder er von privat verwahrlost werden würde.“

Daher hat er jetzt an den Bürgermeister der Stadt Balve geschrieben und ihn darum gebeten, dieses Thema des Kaufes des Vikar-Freiburg-Platzes auf die Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses zu setzen, der planmäßig am Montag nach der Kommunalwahl stattfinden wird. Konkret schreibt der Fraktionsvorsitzende: „Wir stellen daher den Antrag, den Vikar-Freiburg-Platz von der Sparkasse zu einem fairen Preis zu erwerben.“