Balve. (R.E./T.M.) Am Anfang war es nur ein Brief… Dieser entpuppte sich jedoch schnell als Volltreffer und Geldsegen für den Festspielverein Balve. Der Grund: Es war der Bewilligungsbescheid über 50.000 Euro aus dem Kulturstärkungsfond NRW, der am heutigen Abend große Freude bei den Beiratsmitgliedern auslöste.

Dieser Zuschuss dient der Existenzsicherung des Vereins. Er wurde gewährt, um den durch die Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass, der zu einer Existenzgefährdung durch Zahlungsunfähigkeit führen könnte, abzuwenden. Alle geplanten Veranstaltungen im Jahr 2020 mussten Corona-bedingt abgesagt werden. Der Verein ist jetzt in intensiven Gesprächen mit seinen Gläubigern zwecks Abwicklung ausstehender Zahlungen.

Anzeige

Ein besonderer Dank seitens des Festspielvereins geht an Cristina Loi (Bezirksregierung Arnsberg Dezernat 48 – Kulturpflege) und Robin Vorsmann (Mitarbeiter von Ex-MdL Marco Voge) für die tatkräftige Unterstützung bei der Antragstellung. Der Zuwendungsbescheid ist von allen Mitgliedern des Vereins freudig und sehr positiv aufgenommen worden. Zeugt er doch von einer hohen Wertschätzung der kulturellen Arbeit des Festspielvereins Balve. „Die Gelder motivieren natürlich zusätzlich für die anstehenden Proben zu den geplanten Aufführungen im Jahr 2021, auch wenn noch keiner weiß, in welcher Form diese stattfinden können“, betont der Vorsitzende Lukas Koch.

Um die Planung für das Jahr 2021 ging es auch in der Beiratssitzung des Vereins am heutigen Donnerstagabend. Der komplett vertretene Beirat hörte sich die Planungen des Vorstands, vorgetragen vom 1. Vorsitzenden Lukas Koch und seiner Stellvertreterin Stefani Schulte, an. Sowohl die Finanzvorhaben als auch die Vorschläge zur Gestaltung der Aufführungen wurden vom Beirat positiv beschieden. „Jetzt hoffen alle Mitglieder des Vereins auf ein Abflauen der Pandemie, so dass in der nächsten Saison wieder Aufführungen in der Balver Höhle stattfinden können“, ließ uns der Kommissarische Pressesprecher des Festspielvereins Balve, Thomas Münch, wissen. Er übernahm die Aufgabe von Sven Paul, der sein Amt niederlegte, da er jetzt auf kommunaler Ebene tätig ist und als Ratsmitglied einen Interessenkonflikt unter allen Umständen vermeiden will.

Anzeige

Anzeige