Der Februar stand ganz im Zeichen des Karnevals, wie hier bei den kfd-Frauen.
Stadt Balve. „Ein Jahr geht schnell vorüber“, konnte man den Balver Männerchor im Rahmen des Balver Choradventes auf YouTube singen hören und er hat recht. 2025 liegt hinter uns und damit ist das erste Vierteljahrhundert des neuen „Millenniums“ (die Älteren unter uns, werden sich erinnern) vorbei. Grund genug für einen kleinen Rückblick, was Balve in diesem wichtigen Jahr so alles bewegt hat.
Im Januar feierten wir 50 Jahre Stadt Balve. Genauer gesagt ging es um das Balve, wie wir es seit der kommunalen Neuordnung im Jahr 1975 kennen. Die Sternsinger strichen durch die Stadt und sammelten Geld und viele Balver Vereine hielten ihre Jahreshauptversammlungen ab, mit allem, was dazu gehört, wie Ehrungen und Wahlen. Denkwürdig waren sicher die Wahlen in der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft, bei der Christoph Rapp knapp erneut zum Vorsitzenden gewählt wurde. In der St.-Blasius-Kirche gaben sich der Musikverein Balve, der Kirchenchor, der Männerchor 1874 Balve und der gemischte Chor Melodie Mellen beim Neujahrskonzert die Ehre und sangen eingehende Zeilen. Der Rat beschloss, das Stadtmarketing zu liquidieren. Die Grundsteuerreform sorgte bei einigen Bürgern für einen Schrecken und sollte auch später im Jahr noch Thema sein.
Im Februar wurde nicht nur Karneval in Beckum, Balve und Garbeck gefeiert, der Medi-Pkw fuhr auch seinen 35. Einsatz und hatte in der Zwischenzeit mindestens ein Menschenleben gerettet. Karl Würminghausen bekam das Bundesverdienstkreuz am Bande von Landrat Marco Voge überreicht, der Reitverein wurde 100 Jahre und Good Wood spielten in der Sokolade. Konrad Betten (Foto unten) löste ein 65 Jahre zurückliegendes Versprechen ein. Die Wahlen warfen ihre ersten Schatten voraus, unter anderem mit Besuchen der zur Wahlstehenden vor Ort in Balve. Technofans waren traurig, weil das Technofestival in der Balver Höhle abgesagt wurde.




Im August erfuhren unsere Leser neues aus der Dinosaurierforschung, in der Balver Höhle wurde gefolkt, bevor sich im September dann die beiden Bürgermeisterkandidaten Hubertus Mühling und Lorenz Schnadt einem Interview der HÖNNE-ZEITUNG stellten. Überhaupt war die Kommunalwahl das beherrschende Thema in Balve im September.
Der SGV lud zum 44. Wandertag ein und der Männerchor 1874 Balve freute sich auf sein Meisterliches Chorkonzert (Foto oben), anlässlich dessen auch die neue Vereinschronik veröffentlicht wurde. Am Burgberg wurde gelaufen und binnen 60 Jahren haben an der Realschule Balve 6000 Kinder ihren Abschluss gemacht.
Lutz Errulat wurde zum Ritter geschlagen und die Dritte Welt Gruppe betrauerte das „Aus“ ihres Mumbai-Projekts. Wer sich für Blumenwiesen interessiert, konnte viel über deren Anlage lernen, der Schnadegang startete in Beckum und die Schießsportgruppe lud zum Tag der offenen Tür.
Im September stellte sich Christopher Biehs als neuer Chef der Balver Feuerwehr vor, Hubertus Mühling war wieder Bürgermeister der Stadt Balve, während die UWG ihre Sitze ausbauen konnte wurde die SPD im Stadtrat abgestraft, frisch nach der Wahl nahm die Wehrleiter-Affäre an Fahrt auf, beim Sommerfest in Wocklum konnte man Hobby-Horsen, der Festspielchor feierte Geburtstag und der Gospel-Projektchor aus Mellen präsentierte seine Ergebnisse im Rahmen eines Gottesdienstes.

Unschöne Aktion beim Prophecy-Festival.
In der Gransauer Mühle gab es Rockabily vom Allerfeinsten und beim Prophecy-Festival sahen sich einige Zelter mit den hiesigen Düngepraktiken konfrontiert. Der Gemeinderat wurde neu gewählt und in Garbeck freute man sich auf die Rockparty.
Im November stellte der Martinsmarkt einen neuen Ständerekord auf, in Garbeck wurde der Wichtelweg vorgestellt, in der Höhle konnte man den Schützenhut gegen eine Lederhose tauschen und Kanadier suchten ihre Balver Vorfahren.
Mit den örtlichen Fitnessstudios konnte man in der Realschule um die Wette schwitzen und die Gala der Filmmusik in der Balver Höhle im Jahr 2026 kündigte sich an, die Balver Werbegemeinschaft freute sich auf ihren Adventszauber und bei der Après-Ski-Party konnten sich die Gäste auf Mallorca-Ikone Sabotage freuen.
Zum Ende des Jahres im Dezember gab es jede Menge adventliche Veranstaltungen, Björn Freiburg flog nach Afrika der Füße wegen, der Nah und Frisch Markt würde bald zu Edeka gehören, Solveig Flörke gewann mit ihrem Film „Tod im Vereinsheim“ einen weiteren Preis, Marlon Kerkenberg stellte sein Partyalbum vor, in der Balver Höhle wurden Weihnachtslieder gesungen, bevor es zu einem erschreckenden Akt der Sabotage kam und der Balver Lieblingsortsteil bekam ein neues Ortsschild, sehr zur Erheiterung der anderen Ortsteile. Damit ging das Jahr mit einer heiteren Meldung zu Ende.
Haben wir etwas vergessen? Ganz bestimmt sogar. Dieser Rückblick erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, dennoch hoffen wir, dass Ihnen beim Lesen dieser Zeilen die eine oder andere nette Erinnerung in den Kopf gekommen ist. Außerdem konnten wir zeigen, wie vielseitig das Leben in unserer kleinen Stadt so ist. Von Dinos bis Filmproduktionen ist alles dabei. Hoffen wir, dass das nächste Jahr ähnlich spannend verläuft. DP

Schock am Jahresende. Die Balver Höhle stand nach einem Sabotageakt voll mit Gas. Explosion drohte.


